Auch Oetinger produziert künftig klimaneutral

Reduktion auf der einen, Kompensation auf der anderen Seite: Kleine und große Verlage rücken zunehmend ihren Beitrag für eine grünere Branche in den Fokus. Jetzt kündigt auch die Verlagsgruppe Oetinger eine klimaneutrale Buchproduktion an.

Dafür soll 2021 eine CO2-Kompensation für die gesamte Buchproduktion eingeführt werden. Seit Jahresbeginn werden zunächst alle Novitäten mit Schwarzweiß-Druck kompensiert. In den nächsten 12 Monaten soll dann die komplette Produktion (Novitäten und Backlist) schrittweise umgestellt werden.

„Uns ist es wichtig, dass auch zukünftige Generationen in einer lebenswerten Welt leben können. Deshalb machen wir uns auf den Weg hin zu einem nachhaltigeren Wirtschaften“, sagt Verlegerin Julia Bielenberg. Die CO2-Kompensation sei einer der ersten Schritte. „Damit verbunden ist eine Überprüfung aller Prozesse, um CO2 wo immer möglich zu vermeiden.“

Über die geförderten Klimaschutz-Projekte sollen demnächst auch die Leser entscheiden können. Dafür werden ausgewählte Projekte auf der Oetinger-Webseite vorgestellt. Über einen im Impressum der Bücher eingedruckten QR-Code können Informationen über das aktuell geförderte Projekt abgerufen werden.  

Autorin Tanya Stewner („Alea Aquarius“) hat den Anfang gemacht: Die Kompensationskosten gehen an Plastic Bank Indonesien, die gesammelten Plastikmüll eintauscht – neben Geld auch in Lebensmittel, Trinkwasser, Handy-Guthaben oder Schulgebühren.

Druck machen für eine grünere Zukunft

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