Auch das kulturelle Erbe der DDR bewahren

Ostdeutsche Kulturbetriebe hatten es nach der Wende schwer. Auch der Aufbau Verlag musste sich in der wiedervereinigten BRD neu erfinden. Verlegerin Constanze Neumann hält dennoch an den ostdeutschen Wurzeln fest.

Vielseitige Verlegerin: Constanze Neumann (46) arbeitete nach einem Volontariat bei Piper längere Zeit als Lektorin bei S. Fischer und stieg anschließend zur Cheflektorin bei Hoffmann und Campe auf. 2016 stieg sie dort aus und gründete eine Literaturagentur in Kooperation mit Petra Eggers – die alle laufenden Autorenverträge übernahm, als Neumann am 1. Dezember 2017 als Verlagsleiterin Literatur bei Aufbau anfing. Neumann ist u.a. Autorin des Romans „Der Himmel über Palermo“ (Goldmann) und der „Gebrauchsanweisung für Sizilien“ (Piper). (Foto: Sebastian Fuchs)

30 Jahre sind seit der deutschen Wiedervereinigung vergangen. Die meisten Verlage, die den literarischen Betrieb in der DDR geprägt haben, sind seither in Nischen oder ganz vom Markt verschwunden. Nicht so Aufbau: Der Berliner Verlag, vor fast 75 Jahren gegründet, hat sich nach längerer und turbulenter Nach-Wende-Privatisierung mit zuletzt 15 Mio Euro Umsatz etabliert und verlegt jährlich rund 200 Titel, einschließlich Taschenbuch-Format sowie in den Imprints Rütten & Loening und Blumenbar.

Mit Bestsellerautorinnen wie Ulrike Renk, Ellen Berg und Michelle Marly trägt insbesondere das Taschenbuch-Programm atb zum derzeitigen Umsatzwachstum bei.

Ein weiteres Wachstumsfeld ist für Aufbau das E-Book-Geschäft, in dem der Marktanteil des unabhängigen Verlags, auch dank zahlreicher effektiver Rabattaktionen, deutlich größer ist als im Printgeschäft. Als weitere Ziele steckte die Verlagsleitung zuletzt selbst ab: die Bindung von Nachwuchsautoren, den Ausbau des Sachbuchsegments, die Entwicklung digitaler Angebote und die Endkundenansprache.

Ende 2017 ist Constanze Neumann als neue Verlagsleiterin Literatur angetreten, um den Verlag auf Kurs zu halten und in die Zukunft zu führen. Sie hatte sich nur kurz zuvor als Agentin selbstständig gemacht, aber „diese Aufgabe war einfach zu verlockend“, um sie sich entgehen zu lassen. Im Interview erklärt Neumann, was sie antreibt und was sie mit Aufbau vorhat.

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