Annäherung im Sharing-Streit mit ResearchGate

Über das soziale Netzwerk ResearchGate werden massenhaft Forschungsarbeiten veröffentlicht. Verlage wollen jetzt gemeinsam mit der Plattform die Teilen-Praxis der Forscher in rechtskonforme Bahnen lenken.

Der freie Zugang zu Wissen: Das ist eine Forderung, dem die Politik mit Initiativen wie dem neuen Wissenschaftsurheberrecht (UrhWissG) und dem Forcieren von Open Access begegnet. Es gibt aber auch eine lange geübte Praxis des Teilens wissenschaftlicher Aufsätze innerhalb der Community: früher per Fernleihe oder persönlicher Nachricht an Kollegen, heute über Social-Media-Plattformen, die den Austausch effizient und einfach machen. Und es ist eine Geschichte von (teils unabsichtlichen) Urheberrechtsverletzungen und Verstößen gegen Verlagsrichtlinien, die die betroffenen Fach- und Wissenschaftsverlage versuchen einzudämmen.

 

ResearchGate wirbt mit einem Fundus von 100 Mio Dokumenten

Dass Wissenschaftler und Forschende auf kollegialen Austausch und die schnelle Verbreitung von Thesen und Erkenntnissen angewiesen sind, will dabei keiner bestreiten. Allerdings müsse das Teilen über einschlägige Plattformen in rechtskonformen Bahnen ablaufen, fordern die Verlage.

Vor allem im STM-Bereich (Science, Technology, Medicine) hat sich in den vergangenen Jahren ResearchGate zu einem Ärgernis entwickelt. In dem Forschernetzwerk können Wissenschaftler sich und ihre Arbeit präsentieren, einschließlich Uploads ihrer Publikationen. Aktuell sind laut ResearchGate auf der Plattform etwa 100 Mio Dokumente verfügbar, neben unveröffentlichtem Material auch Abstracts und Volltexte von Zeitschriftenartikeln.

 

Kooperation für rechtssicheres Teilen

Nachdem frühere Annäherungsversuche von Verlagsseite gescheitert sind, haben jetzt Springer Nature, Cambridge University Press und Thieme eine Kooperationsvereinbarung mit ResearchGate geschlossen.

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