Abschied vom Shopping-Traum

Gerrit Heinemann berät als Handelsexperte die neu gestartete »Initiative für das Gewerbe nebenan«. Was gegen die Verödung der Innenstädte getan werden muss, erklärt er im buchreport-Interview.

Gerrit Heinemann ist seit 2005 Professor für BWL, Management und Handel an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach und dort Leiter des eWeb Research Center. Er beschäftigt sich u.a. mit dem Online- und Multichannel-Handel. (Foto: privat)

Wie realistisch ist es, die Verbraucher vom Online-Shopping zurückzugewinnen?

Das Schimpfen auf die Online-Shops lenkt von hausgemachten und strukturellen Problemen ab. Die stationäre Händlerschaft sollte den Online-Handel auch als Chance begreifen und sich anschauen, wie Amazon Kunden das Leben leichter macht. Beispiel Same Day Delivery: Warum organisiert sich der lokale Handel nicht in dieser Sache, er könnte die Kunden, die in derselben Stadt wohnen, aus dem Laden heraus schneller beliefern. In diesem Punkt haben es die Verbundgruppen völlig verschlafen, mit kooperativen Ansätzen den Online-Kunden gerecht zu werden.

An welche Branchen denken Sie da?

80% des Handels sind in Verbundgruppen organisiert, und ich kenne keine Verbundgruppe, egal welcher Branche, die eine wirklich funktionierende Lösung für diese Probleme umgesetzt hat. Da ist sehr viel Ignoranz und Arroganz im Spiel, das Thema wird geschoben, weil man Konflikte scheut, die bei solchen kooperativen Ansätzen auftauchen. Die Verbundgruppen haben ihre Hausaufgaben nicht gemacht – das gilt für alle Branchen...

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