Artikel zum Einzelkauf

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Mit dem Buchhaus Wittwer schlüpft einer der letzten großen Solisten unter das Dach eines Filialisten. Unter großem Wettbewerbsdruck vor allem durch Osiander übergibt die Inhaberfamilie an Thalia.

Die Stuttgarter Traditionsbuchhandlung Wittwer, sie feierte 2017 ihr 150-jähriges Bestehen, zieht die Konsequenzen aus der schwächelnden Buchkonjunktur sowie dem online wie stationär zunehmenden Wettbewerb und schlüpft unter das Dach des marktführenden Filialisten Thalia. Details…

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„Vielleicht kennt ihr das ja: Ihr wollt mal wieder so ein richtig gutes Buch lesen. Eins, das mindestens genauso gut ist wie das letzte. Und irgendwie hören sich alle Bücher ganz okay an, aber der Klappentext allein kann euch noch nicht ganz überzeugen.“ Über dieses Szenario versucht die Buchhandlung Kortenkamp, junge Leserinnen bei ihrem Beratungsbedarf abzuholen. Das Veranstaltungskonzept, mit dem die Buchhandlung Mädchen aus Haltern am See anspricht, ist ein „Mädelsabend“ mit Buchvorstellungen.

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Open Access (OA) ist vielfach eine Frage des Geldes: In der Wissenschaftscommunity wird die Nase über Produktionsgebühren gerümpft, die Verlage für ihre Dienstleistung bei Monografien aufrufen, um diese frei und kostenlos verfügbar zu machen. Das lässt die Option universitären (Self-)Publishings im eigenen OA-Hochschulverlag zunehmend interessant erscheinen, zumal die Community die Qualitätssicherung ohnehin traditionell selbst über das Peer-Review-Verfahren besorgt. Forscher der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig wollen in einem Pilotprojekt jetzt auch die übrigen Produktionsschritte an Hochschulen abbilden:

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Es gibt in den USA einige erfolgreiche Schriftsteller mit indianischen Wurzeln, allen voran Bestsellerautorin Louise Erdrich. Jetzt macht sich ein junger Mann daran, die Liste zu erweitern: Tommy Orange, ein Indianer vom Stamm der Cheyenne und Arapaho in Oklahoma, belegt mit seinem Debütroman „There There“ im Bestsellerranking Platz 8. Bemerkenswert ist, dass Oranges erstes Buch bei einer der führenden Adressen im amerikanischen Literaturbetrieb erschienen ist: Alfred A. Kopf.

Das literarische Aushängeschild von Penguin Random House (PRH) hat für „There There“ seine umfassende PR-Maschinerie in Gang gesetzt und ein mediales Echo generiert, das für einen Erstling ungewöhnlich ist. Kritiker feiern das Buch über zwölf Indianer, die zu einem traditionellen Stammestreffen in die kalifornische Großstadt Oakland reisen, als ein literarisches Ereignis, das Brücken schlägt. Orange ist derzeit in den USA ein gefragter Interviewpartner.

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Die Lkw-Maut gilt seit dem 1. Juli auf allen Bundesstraßen, der Druck im Speditionsmarkt nimmt zu. Weil der Transport teurer wird, liegen in der Branchenlogistik Preiserhöhungen in der Luft.

Heute bestellt, morgen für den Kunden abholbereit im Laden: Die rasche Belieferung durch die eingespielte Logistik ist ein wichtiger Vorteil des stationären Buchhandels. Das System, mit dem die Branche im Vergleich zu anderen Handelssparten mit Tempo auf der Überholspur fährt, gerät jetzt stärker unter Druck. Seit dem 1. Juli gilt die staatlich erhobene Lkw-Maut auf allen Bundesstraßen. Weil die Transporteure durch die Erweiterung mehr berappen müssen, liegen auch bei den Branchenlogistikern KNV, Libri und Umbreit Preiserhöhungen in der Luft. Die Buchhändler müssen mit höheren Kosten rechnen, die für die Lieferleistung fällig werden.

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Sandra Barneda, spanische Journalistin, Moderatorin und Autorin, macht aktuell mit einem weiteren Titel auf sich aufmerksam, der Feminismus, die Rolle der Frau in der Geschichte sowie Freiheit und Nonkonformität zum Thema hat. „Las hijas del agua” („Die Töchter des Wassers“) erschien im März 2018 im Verlagshaus Suma(Penguin Random House) und steht auf Platz 4 der meistverkauften Belletristiktitel in Spanien.

Der Roman spielt in Venedig im Jahr 1793. Arabella Massari richtet in ihrem Palazzo einen Maskenball aus. Unter den Gästen befindet sich auch die Tochter des Kaufmanns Giuseppe Viviani, Lucrezia Viviani, welche ihrem zukünftigen Ehemann vorgestellt werden soll. Doch Lucrezia ist nicht bereit, einen Mann zu heiraten, den sie verabscheut. Arabella entdeckt, dass diese schüchterne junge Frau das Vermächtnis der Töchter des Wassers fortführen soll, einer geheimen Schwesternschaft von Frauen, die darum kämpfen, frei zu sein.

Mit „Las hijas del agua“ veröffentlichte Sandra Barneda den dritten Roman aus ihrer Tetralogie der vier Elemente. Diese begann mit Barnedas Debütroman „Reír al viento“, der sich laut Verlag mehr als 100.000-mal verkaufte. Ihr zweiter Roman „La tierra de las mujeres“ kam auf über 65.000 verkaufte Exemplare.

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Horst Hippler (71) scheidet mit leeren Händen: Am 31. Juli endet seine Amtszeit als Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und das von ihm geführte „Projekt Deal“ kommt weiterhin nicht voran. Der „Deal“ zum Umbau der deutschen Wissenschaftskommunikation sollte laut Zeitplan bereits Ende 2017 in trockenen Tüchern sein. Mal wird die Komplexität kritisiert, mal geht es wie aktuell bei den Preisverhandlungen nicht voran.

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Mit ihren autobiografischen Romanen trifft Caitlin Moran nicht nur in Großbritannien bei den Lesern den Nerv, sie ist auch international erfolgreich. Das gilt auch für den deutschsprachigen Markt, wo zuletzt im Vorjahr „Meine happy crazy Großfamilie oder Mein erster Roman mit 15 3/4“ bei cbt erschienen ist. Mit ihrem neuen Buch „How to Be Famous“ (Ebury) hat sich die Mutter zweier Kinder und überzeugte Feministin auf Anhieb an die Spitze der Bestsellerliste gesetzt.

Wenn sie keine Romane schreibt, sitzt Moran am Schreibtisch, um dreimal in der Woche Kolumnen für die britische Tageszeitung „The Times“ zu Papier zu bringen. Wichtigstes Stilmittel der 43-Jährigen in den Kolumnen wie zwischen den Buchdeckeln ist ihr schräger Humor und die Gabe, sich selbst auf den Arm zu nehmen. In „How to Be Famous“ setzt sich Morans Buch-Alter-Ego Johanna Morrigan mit dem Leben in der Londoner Popszene anno 1995 auseinander.