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Open Access braucht Flexibilität statt Schema S

Die Wissenschaftswelt ist nicht so einfach, wie es der „Plan S“ der EU vorsieht: So lässt sich die Manöverkritik knapp zusammenfassen, die in den vergangenen Wochen bei Robert-Jan Smits aufgeschlagen ist. Der Open-­Access-Beauftragte der EU-Kommission hatte die internationale Wissenschaftsgemeinde um Feedback zu seinem „Plan S“ gebeten, demzufolge ab 2020 alle öffentlich finanzierte Forschung frei zugänglich, also Open Access (OA), sein soll (s. Kasten „Plan S“).

Plan S

Bei Open Access (OA) wird die nachgelagerte Finanzierung der Wissenschaftspublizistik (z.B. via Abo-Modelle bei Zeitschriften) durch eine vorgelagerte Finanzierung abgelöst: Die Forscher und ihre Institutionen zahlen für die Veröffentlichung der Beiträge, die dann frei zugänglich sind. Die breite Umstellung auf OA war 2003 verabredet worden, kommt aber nur in kleinen Schritten voran.

Die EU setzt jetzt deshalb mit dem Plan S bei den nationalen und europäischen Forschungsfinanzierern an, die ihre Förderung mit einer Verpflichtung zur OA-Veröffentlichung verbinden sollen. Bislang haben sich 16 Förderer den Leitlinien des Plan S angeschlossen, neben nationalen Organisationen auch der unabhängige Wellcome Trust. Deutsche Förderer sind nicht dabei.

 

Springer Nature spielt den Ball zurück

Als besonders engagiert erweist sich der Verlag Springer Nature, der

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