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Altraverse: Japanisches Verlagshaus Hakusensha steigt ein

Joachim Kaps (Foto: Privat)

Rückenwind für Altraverse: Der im August 2017 von Joachim Kaps und Storydocks aus der Taufe gehobene Manga-Verlag mit Sitz in Hamburg hat das japanische Verlagshaus Hakusensha als Investor an Bord geholt.

Die bereits seit Ende Dezember 2018 bestehende Partnerschaft sei ein weiterer Schritt in Richtung des Ziels, die Manga-Welt im deutschen Markt für neue Produktbereiche zu gewinnen und neue Zielgruppen anzusprechen, heißt es in der Unternehmensmeldung. Der neue Gesellschafter bringe nicht nur Kapital in den Verlag mit ein, sondern auch seine jahrzehntelange Erfahrung mit Manga und ihrer multimedialen Vermarktung.

Das 1973 in Tokio gegründete Verlagshaus Hakusensha gehört zur japanischen Hitotsubashi Gruppe, der auch die Verlage Shueisha und Shogakukan angehören. Hakusensha veröffentlicht vor allem Manga-Magazine und -Taschenbücher und ist an Produktionen zu seinen Serien u.a. in den Bereichen Games, Animation, Audio-Books, Musik  beteiligt. „Die Branche ist voll von Verlegern, die sich darum reißen, einen Manga herauszugeben, wenn er gut läuft, sich aber sofort zurückziehen, wenn der Erfolg nachlässt. Dr. Joachim Kaps hingegen ist ein idealer Geschäftspartner, denn er liebt Manga, berücksichtigt seine Prognosen, wie der Markt in fünf oder zehn Jahren aussehen wird, in seinen Planungen, und arbeitet entsprechend gründlich. Ich bin stolz darauf, in sein Konzept zu investieren und freue mich, mit ihm zusammenarbeiten zu können“, lässt sich Kazuhiko Torishima, Präsident von Hakusensha, in der Meldung zitieren. 

Kaps bezeichnet die Beteiligung von Hakusensha als einen „wirklichen Glücksfall“ für seinen Verlag: „Mit seiner großen Erfahrung im Heimatmarkt der Manga ist Hakusensha für uns ein idealer strategischer Partner, der das Wissen unseres Teams über den deutschen Markt und das Know-how unseres Gesellschafters Storydocks im Bereich des digitalen Erzählens optimal ergänzt.“

Der  Altraverse Verlag wurde im August 2017 vom früheren Tokyopop-Chef Kaps und dem Hamburger Digitalunternehmen Storydocks gegründet. Seit März 2018 ist auch der Münchner Tulipan Verlag Gesellschafterin des Verlagshauses. Mit seinen ersten Programmen hat der Verlag nach eigenen Angaben seit April 2018 mehr als 350.000 Bücher verkauft.

 

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