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Digitalpakt: Länder im Widerstandsmodus

zuletzt aktualisiert: 03.12.2018

Die vom Bundestag beschlossene Grundgesetzänderung zum Digitalpakt droht im Bundesrat zu scheitern. Die Ministerpräsidenten von Bayern, Hessen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen sprechen sich in einem gemeinsamen Beitrag in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” (hier geht es zur Online-Version des Beitrags) gegen die Grundgesetzänderung aus, weil sie zu sehr in die Länderhoheit eingreife.

 

Länderchefs warnen vor »Einheitsschulpolitik«

Unter der Überschrift „Di­gi­tal­pakt ja, aber nicht vom Bund diktiert”, versichern Winfried Kretschmann (Grüne), Volker Bouffier (CDU), Armin Laschet (CDU), Michael Kretschmer (CDU) und Markus Söder (CSU) ihre grundsätzliche Unterstützung für den Digitalpakt, das milliardenschwere Infrastrukturprogramm für die digitale Bildung in Schulen. Gleichwohl: „Auf dem Weg zur Verwirklichung dieser Ziele dürfen aber nicht zentrale Grundsätze des deutschen Föderalismus über Bord geworfen werden. Der Bund kann und muss nicht das Recht bekommen, die Länder in ihren traditionellen Kernkompetenzen zu steuern und zu kontrollieren.” Die Länderchefs stellen in Frage, dass es überhaupt einer Grundgesetzänderung bedarf, um die Maßnahmen durchzusetzen.

Außerdem warnen sie vor einer „Einheitsschulpolitik”, denn „der Vorschlag des Bundestags würde es dem Bund aber auch ermöglichen, in Inhalte der Schulbildung einzugreifen. Was unter ‚der Sicherstellung der Qualität’ firmiert, ist nichts anderes als ein Einfallstor für Einflussmöglichkeiten des Bundes in die Bildungspolitik. Das können wir nicht wollen. Sie ist aus guten Gründen dem Wettbewerb der Länder vorbehalten.” Um den Konflikt um die Grundgesetzänderung beizulegen, bringen die 5 Länderschefs den Vermittlungsausschuss ins Spiel.

Auch sonst regt sich Widerstand

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