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Print-Exit: Haben Sie sich mit der Digital-Vorschau angefreundet?

Der Handel sieht die Digital-Vorschau weiter sehr kritisch. Buchhändler mit intensiverer Digital-Vorschau-Erfahrung sehen das neue Arbeitsmittel positiver.

Der marktführende Publikumsverlag Random House hat im Frühjahr das Startsignal zum Print-Exit in der Programm-Kommunikation gegeben: Das über 1000 Titel starke Herbstprogramm 2019 gibt es nicht mehr als opulentes Papierpaket, sondern ausschließlich als Digitalvorschau.

Der Aufschrei aus dem Buchhandel über den Verlust des gewohnten Arbeitsmittels war so laut, dass die meisten anderen Verlage erst einmal die Füße stillhalten. Prominente Ausnahme: Bastei Lübbe will spätestens mit dem Frühjahrsprogramm 2020 die Vorschauen nur noch in digitaler Form im Novitätensystem VLB-Tix auffindbar halten. Hier die wichtigsten Beiträge zum Thema:

Vor allem kleinere Buchhandlungen hatten Anfang Mai in einer buchreport-Umfrage den Print-Exit stark kritisiert. 5 Monate später hat die Redaktion jetzt nachgefragt: Haben Sie sich mit der Digital-Vorschau angefreundet? Die Antwort lautet: nein.

Zumindest hat die Wiederholungsfrage, wie die Buchhändler den Verzicht auf gedruckte Vorschauen finden, zu einem fast identischen Stimmungsbild geführt: Drei Viertel finden das schlecht, in größeren Buchhandlungen wird das etwas freund­licher bewertet (s. Tabelle).

Der Verzicht auf gedruckte Vorschauen ist …

Umsatzgrößenordnung in €  
alle   bis 0,5 Mio bis 1 Mio ab 1 Mio
gut 19%  16% 23% 34%
schlecht 76%  79% 75% 52%
weiß nicht 5%   5% 2% 14%
gerundete Werte. Die Aufschlüsselung nach Umsatzgröße erfolgte für 90% der Teilnehmer, die hierzu eine Angabe gemacht haben.

Dies ist ein Beitrag aus dem buchreport.express 40/2018. Hier geht es zu weiteren detaillierten Ergebnissen und Einschätzungen:

  • Was ist Ihr Eindruck von der Arbeit mit der Digital-Vorschau?
  • Wie wird die Digital-Vorschau insgesamt bewertet?
  • Mit Blick auf eine einheitliche Arbeitsweise: Sollten die anderen Verlage jetzt ebenfalls auf die Digital-Vorschau umschwenken?

 

 

Der Handel sieht die Digital-Vorschau weiter sehr kritisch. Buchhändler mit intensiverer Digital-Vorschau-Erfahrung sehen das neue Arbeitsmittel positiver.

Der marktführende Publikumsverlag Random House hat im Frühjahr das Startsignal zum Print-Exit in der Programm-Kommunikation gegeben: Das über 1000 Titel starke Herbstprogramm 2019 gibt es nicht mehr als opulentes Papierpaket, sondern ausschließlich als Digitalvorschau.
Der Aufschrei aus dem Buchhandel über den Verlust des gewohnten Arbeitsmittels war so laut, dass die meisten anderen Verlage erst einmal die Füße stillhalten. Prominente Ausnahme: Bastei Lübbe will spätestens mit dem Frühjahrsprogramm 2020 die Vorschauen nur noch in digitaler Form im Novitätensystem VLB-Tix auffindbar halten. Hier die wichtigsten Beiträge zum Thema:

Vor allem kleinere Buchhandlungen hatten Anfang Mai in einer buchreport-Umfrage den Print-Exit stark kritisiert. 5 Monate später hat die Redaktion jetzt nachgefragt: Haben Sie sich mit der Digital-Vorschau angefreundet? Die Antwort lautet: nein.
Zumindest hat die Wiederholungsfrage, wie die Buchhändler den Verzicht auf gedruckte Vorschauen finden, zu einem fast identischen Stimmungsbild geführt: Drei Viertel finden das schlecht, in größeren Buchhandlungen wird das etwas freund­licher bewertet (s. Tabelle).

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