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Schlechte Leser sind anfälliger für Populismus

Die „Hamburger Erklärung“ hat über 80.000 Unterzeichner mobilisiert. Initiatorin Kirsten Boie erläutert im Interview die Hintergründe der Petition.

Eine Schriftstellerin auf Unterschriftenfang: Kirsten Boie, u.a. Erfinderin des „kleinen Ritter Trenk“, hat Mitte August die sogenannte Hamburger Erklärung auf der Kampagnenplattform change.org veröffentlicht. Für ihr Anliegen „Jedes Kind muss lesen lernen!“ hat die in der Leseförderung auch sonst sehr engagierte Kinderbuchautorin prominente Erstunterzeichner wie den ehemaligen Bürgermeister von Hamburg, Klaus von Dohnanyi (SPD), die Moderatorin Bettina Tietjen und den Journalisten Ulrich Wickert gewonnen. Die Petition hat nicht nur medial große Wellen geschlagen, sondern greift auch in der breiten Masse: Mehr als 80.000 Unterschriften sind bislang eingelaufen.

Die „Hamburger Erklärung“ hat über 80.000 Unterzeichner mobilisiert. Initiatorin Kirsten Boie erläutert im Interview die Hintergründe der Petition.

Lesen in der Freizeit: Gut 70 Prozent der Viertklässler in Deutschland lesen laut IGLU-Studie zumindest ein- bis zweimal wöchentlich außerhalb der Schule zu ihrem Vergnügen. Mädchen tun dies etwas häufiger als Jungen, Kinder ohne Migrationshintergrund etwas häufiger als ihre Mitschülerinnen und Mitschüler mit im Ausland geborenen Eltern. (Foto: Stiftung Lesen/Andrea Steinbrecher)


Eine Schriftstellerin auf Unterschriftenfang: Kirsten Boie, u.a. Erfinderin des „kleinen Ritter Trenk“, hat Mitte August die sogenannte Hamburger Erklärung auf der Kampagnenplattform change.org veröffentlicht. Für ihr Anliegen „Jedes Kind muss lesen lernen!“ hat die in der Leseförderung auch sonst sehr engagierte Kinderbuchautorin prominente Erstunterzeichner wie den ehemaligen Bürgermeister von Hamburg, Klaus von Dohnanyi (SPD), die Moderatorin Bettina Tietjen und den Journalisten Ulrich Wickert gewonnen. Die Petition hat nicht nur medial große Wellen geschlagen, sondern greift auch in der breiten Masse: Mehr als 80.000 Unterschriften sind bislang eingelaufen.
Der Hintergrund ist besorgniserregend: Laut der Ende 2017 veröffentlichten Grundschul-Lesestudie IGLU kann knapp ein Fünftel der Zehnjährigen in Deutschland nicht so lesen, dass der Text dabei auch verstanden wird. Der Wert hat sich gegenüber 2001 nicht wesentlich verändert, obwohl laut Boie einige Maßnahmen angestoßen wur…
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