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Schlechte Leser sind anfälliger für Populismus

Leseförderung – im buchreport.spezial Kinder & Jugend
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Eine Schriftstellerin auf Unterschriftenfang: Kirsten Boie, u.a. Erfinderin des „kleinen Ritter Trenk“, hat Mitte August die sogenannte „Hamburger Erklärung” auf der Kampagnenplattform change.org veröffentlicht. Für ihr Anliegen „Jedes Kind muss lesen lernen!“ hat die in der Leseförderung auch sonst sehr engagierte Kinderbuchautorin prominente Erstunterzeichner wie den ehemaligen Bürgermeister von Hamburg, Klaus von Dohnanyi (SPD), die Moderatorin Bettina Tietjen und den Journalisten Ulrich Wickert gewonnen.

Die Petition hat nicht nur medial große Wellen geschlagen, sondern greift auch in der breiten Masse: Über 110.000 Unterzeichner fordern die Verantwortlichen in Bund und Ländern auf, sich stärker für die Förderung der Lesekompetenz bei Kindern einzusetzen.

Der Hintergrund ist besorgniserregend: Laut der Ende 2017 veröffentlichten Grundschul-Lesestudie IGLU kann knapp ein Fünftel der Zehnjährigen in Deutschland nicht so lesen, dass der Text dabei auch verstanden wird. Der Wert hat sich gegenüber 2001 nicht wesentlich verändert, obwohl laut Boie einige Maßnahmen angestoßen wurden (s. Interview). Dafür sind andere Länder an Deutschland vorbeigezogen, deutsche Grundschulen liegen jetzt unter dem EU- und OECD-Durchschnitt.

Zusammen mit dem Börsenverein und dem PEN-Zentrum Deutschland hat Kirsten Boie die „Hamburger Erklärung” am 6. Dezember an die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek und den Präsidenten der Kultusministerkonferenz Helmut Holter übergeben. Im buchreport-Interview, das zuerst im buchreport.spezial Kinder & Jugend erschienen ist, erläutert Boie die Hintergründe der Petition und was sie sich von ihrer Aktion erhofft.

 

Warum braucht Leseförderung noch mehr Druck und Aufmerksamkeit?

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