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Betreff Onleihe: Bürgerbriefe an die Abgeordneten

„Sehr geehrte/r Herr/Frau Abgeordnete/r,

ich wende mich heute als Bibliotheksnutzer/in an Sie. E-Medien werden in der digitalen Welt immer wichtiger und sollten auch in meiner Bibliothek vor Ort ausreichend verfügbar sein. Dort möchte ich die neuesten E-Books genauso wie die neuesten gedruckten Bücher ausleihen können, um mich aktuell informieren und mir meine Meinung bilden zu können…“

So beginnt der Musterbrief, den der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) auf seiner Homepage vorhält, mit der besorgte Bibliotheksnutzer bei Bundestagsabgeordneten eine Anpassung des Urheberrechts fordern, damit (so der weitere Briefmustertext):

  • „die Bibliotheken weiterhin auftragsbezogen und zielgruppenorientiert über ihr Medienangebot selbst entscheiden können und nicht die Verlage
  • Bibliotheken faire E-Book-Preise und -Konditionen erhalten und das E-Book-Angebot in meiner Bibliothek nicht durch hohe Kosten oder große zeitliche Verzögerungen eingeschränkt wird
  • Autoren eine faire Entschädigung (Bibliothekstantieme) auch für die Ausleihe von E-Books in Bibliotheken erhalten.“

Der Börsenverein sieht eine politische Briefwelle, Abgeordnete erhielten „derzeit massenweise Post von besorgten Bibliotheksnutzern“, die bessere Konditionen für die Onleihe fordert. Er rät den Verlagen, ebenfalls den Abgeordneten ihre Sorgen und Argumente vorzutragen.

Dies ist ein Thema des buchreport.express 38/2018, demzufolge staatlich finanzierte Einrichtungen Druck auf die digitalen Geschäftsmodelle der Verlage ausüben. Hier geht es


„Sehr geehrte/r Herr/Frau Abgeordnete/r,
ich wende mich heute als Bibliotheksnutzer/in an Sie. E-Medien werden in der digitalen Welt immer wichtiger und sollten auch in meiner Bibliothek vor Ort ausreichend verfügbar sein. Dort möchte ich die neuesten E-Books genauso wie die neuesten gedruckten Bücher ausleihen können, um mich aktuell informieren und mir meine Meinung bilden zu können…“

Link auf der Kampagnen-Website des Deutschen Bibliotheksverbands


So beginnt der Musterbrief, den der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) auf seiner Homepage vorhält, mit der besorgte Bibliotheksnutzer bei Bundestagsabgeordneten eine Anpassung des Urheberrechts fordern, damit (so der weitere Briefmustertext):

  • „die Bibliotheken weiterhin auftragsbezogen und zielgruppenorientiert über ihr Medienangebot selbst entscheiden können und nicht die Verlage
  • Bibliotheken faire E-Book-Preise und -Konditionen erhalten und das E-Book-Angebot in meiner Bibliothek nicht durch hohe Kosten oder große zeitliche Verzögerungen eingeschränkt wird
  • Autoren eine faire Entschädigung (Bibliothekstantieme) auch für die Ausleihe von E-Books in Bibliotheken erhalten.“

Der Börsenverein sieht eine politische Briefwelle, Abgeordnete erhielten „derzeit massenweise Post von besorgten Bibliotheksnutzern“, die bessere Konditionen für die Onleihe fordert. Er rät den Verlagen, ebenfalls den Abgeordneten ihre Sorgen und Argumente vorzutragen.

Verlage legen Konditionen fest

Der Hintergrund: Die kostengünstige oder gar kostenlose „Onleihe“ der öffentlichen Bibliotheken beeinträchtigt ihr E-Book-Geschäft, fürchten viele Pub…
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