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Nicht lamentieren: An diesen Stellschrauben drehen die Hugendubels

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Die Hugendubels demonstrieren Zuversicht und greifen wieder an: Es gebe keinen Grund, verzagt zu sein und über weniger Käufer zu lamentieren. Wohnliche Inszenierung, Effizienz und begeisterte Mitarbeiter sollen es richten.

Dies ist ein großer Beitrag aus dem buchreport.magazin September (9/2018).

Im Interview sprechen Maximilian und Nina Hugendubel über „ganz viele Stellschrauben“ und machen ein paar Ansagen an die Branche:

  • Es gibt noch längst nicht abgeschöpfte Reserven bei den Innenstadtbesuchern, namentlich bei jungen Leuten.
  • Jeder muss für sich Lösungen finden. Die angekündigte Börsenvereinssiskussion über verloren gegangene Buchkäufer ist nicht Erfolgversprechend.
  • Der Buchhandel muss effektiver werden und die Digitalvorschau ist dafür ein großer Schlüssel.
  • Der stationäre Buchhandel muss nicht mehr so viele Bücher zeitgleich vor Ort haben und sollte stattdessen sein Angebot schneller wechseln.
  • Der Handel muss sich von titelbezogener Denke der Verlage ein Stück emanzipieren, um mehr Spielraum bei der Ladeninszenierung zu erhalten.
  • Wenn die Verlage die Buchpreise nicht anheben, muss der Handel an der Preisschraube drehen.

Und: Den Unterschied macht letztlich das Personal. Das bekommt Vorgaben für neue Prioritäten.


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Die Hugendubels demonstrieren Zuversicht und greifen wieder an: Es gebe keinen Grund, verzagt zu sein und über weniger Käufer zu lamentieren. Wohnliche Inszenierung, Effizienz und begeisterte Mitarbeiter sollen es richten.
Der Blick schweift immer wieder über den Buchhandel hinaus. Etwa zu Münchens Sporthaus Schuster und dessen Schaufensterinszenierung oder zum Lebensmittelhandel und dessen ganztägiger Warenverräumung. Und immer wieder zum Textilhandel: Zu den raschen Kollektionswechseln bei Zara oder auch der Frage, ob Cafés in Modegeschäften funktionieren, bei Karl Lagerfeld vielleicht, aber nicht bei H&M. Ein Café oder ein Bistro zu integrieren, ist nicht neu, aber die Profilierungschance des Buchhandels, sagen Nina und Maximilian Hugendubel. Für andere Händler sei es sehr viel schwieriger, eine hohe Aufenthaltsqualität zu generieren. Buch und Verweilen, das gehört einfach immer schon zusammen.
Atmosphäre, die Idee vom Buchhandel als „drittem Ort“ zwischen Wohnen und Arbeit, das Thema treibt die Hugendubel-Geschwister in diesen Tagen besonders um. In Fürth wird in diesem September die Idee auf einer neu eröffnenden 900-qm-Fläche vorangetrieben: die Belletristik in einem Wohnzimmer arrangieren, ein Speise- und ein Kinderzimmer einrichten und auch eine Art Arbeitszimmer fü…
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