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Taschenbuch-Verlage arrangieren sich mit der rückläufigen Nachfrage

Der deutschsprachige Taschenbuchmarkt schrumpft: Im bisherigen Jahresverlauf sind in der Größenordnung von 5% weniger Exemplare des schlichtesten Printformats verkauft worden. Weiterhin gilt der Befund, dass sich die Verlagsbranche mit der Entwicklung recht gut arrangiert hat: Es werden überproportional weniger Bücher produziert und der Umsatzrückgang durch höhere Preise abgefedert.


Der deutschsprachige Taschenbuchmarkt schrumpft: Im bisherigen Jahresverlauf sind in der Größenordnung von 5% weniger Exemplare des schlichtesten Printformats verkauft worden. Weiterhin gilt der Befund, dass sich die Verlagsbranche mit der Entwicklung recht gut arrangiert hat: Es werden überproportional weniger Bücher produziert, und der Umsatzrückgang wird durch höhere Preise abgefedert. Das zeigt das monatlich abgelesene buchreport-Taschenbuchbarometer.
Diese Verschlankung hat sich auch in der Juli-Auslieferung der Taschenbuchverlage fortgesetzt, ohne dass Handel und Käufer über ein unzureichendes Angebot an Neuheiten klagen dürften:

  • Die Zahl der Neuerscheinungen liegt mit 296 Titeln um 44 Titel oder 13% unter Vorjahr, die Treppe führt seit Jahren abwärts (s. Grafik 1).
  • Die Taschenbuch-Belletristik (228 Novitäten) wurde dabei prozentual in gleichem Maße reduziert wie die Neuerscheinungen bei den Sachtiteln (69 Novitäten).
  • Für Kinder und Jugendliche wurden 35 TB-Novitäten ausgeliefert (–25%), darunter viele Reihentitel wie etwa „Mila & Adesso“ (Loewe), „Alex Rider“ (Ravensburger) und „Throne of Glass“ (dtv).

 

Große treten stärker auf die Bremse

Betrachtet man nur die großen, regelmäßig ausliefernden Taschenbuch-verlage (um Schwankungen durch die wechselnde Produktionsrhythmik der kleineren Verlage auszublenden), so fällt die Drosselung der Taschenbuchproduktion im Juli noch heftiger aus: –18% insgesamt.
Der Durchschnittspreis für eine Tas…
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