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»Die Sprecherwahl macht unsere Arbeit aus«

Für ein gelungenes Hörbuch ist die passende Besetzung das A und O. Die Suche nach der richtigen Stimme ist anspruchsvoll und aufwendig.

Die Bedeutung der Sprecherwahl für Hörbuchproduktionen kann man kaum überschätzen. „Die Besetzung ist mehr als die halbe Miete“, stellt Hörverlags-Programmleiterin Renate Schönbeck klar. Folglich investiert der Verlag viel Zeit und Mühe in die Auswahl des richtigen Sprechers. Den meisten Spielraum und die meisten Diskussionen gibt es im Hörverlag bei Debüts; für viele andere Produktionen steht die Besetzung schon vorab fest, weil einmal etablierte Autoren-Sprecher-Paarungen meist beibehalten werden.

Für ein gelungenes Hörbuch ist die passende Besetzung das A und O. Die Suche nach der richtigen Stimme ist anspruchsvoll und aufwendig.
Die Bedeutung der Sprecherwahl für Hörbuchproduktionen kann man kaum überschätzen. „Die Besetzung ist mehr als die halbe Miete“, stellt Hörverlags-Programmleiterin Renate Schönbeck klar. Folglich investiert der Verlag viel Zeit und Mühe in die Auswahl des richtigen Sprechers. Den meisten Spielraum und die meisten Diskussionen gibt es im Hörverlag bei Debüts; für viele andere Produktionen steht die Besetzung schon vorab fest, weil einmal etablierte Autoren-Sprecher-Paarungen meist beibehalten werden.
Bestimmte Handhabungen haben sich schlichtweg bewährt. Drei Beispiele:

  • Alex Capus liest seine biografischen Texte selbst ein; die Lesungen seiner Romane übernimmt Schauspieler Ulrich Noethen.
  • Bei Disney-Produktionen liest den Text ein Synchronsprecher aus dem Film.
  • Michael Köhlmeier spricht am liebsten selbst, was seine Fans zu schätzen wissen. Schönbeck: „Man hört, dass er kein professioneller Sprecher ist, aber das macht nichts, weil er so ein guter Erzähler ist.“

Meist gelingt es dem Hörverlag, über viele Jahre an einem bestimmten Sprecher für die Titel eines Schriftstellers festzuhalten. Besonders wichtig ist das bei Reihen – Eva Mattes hätte beispielsweise für einen schlimmen Bruch gesorgt, wenn sie den letzten Band von Elena Ferrantes „Neapolitanischer Saga“ nicht mehr eingelese…
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