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Nach dem April-Minus steht immerhin die Null

Nach vier Monaten steht der Gesamtmarkt des deutschen Buchhandels bei Null, heißt: genau auf Vorjahresniveau. Diese Vier-Monats-Zahl ist insofern besonders aussagekräftig, weil mit dem April das Auf und Ab des Frühjahrs durch die beweglichen Osterfeiertage passé ist. Die Lage sieht danach so aus:

  • Das bis Ende März in Deutschland angesammelte

Nach vier Monaten steht der Gesamtmarkt des deutschen Buchhandels bei Null, heißt: genau auf Vorjahresniveau. Diese Vier-Monats-Zahl ist insofern besonders aussagekräftig, weil mit dem April das Auf und Ab des Frühjahrs durch die beweglichen Osterfeiertage passé ist. Nach Ausgleich der ganzen Kalendereffekte weiß die Branche jetzt, wo sie steht. Überraschend sind die unterschiedlichen Entwicklungen im stationären Geschäft. Die Lage sieht danach so aus:

  • Das bis Ende März in Deutschland angesammelte 5%-Umsatzplus wurde durch das schwache April-Geschäft komplett aufgezehrt.
  • Die immerhin erreichte Stabilisierung erfolgte letztlich auf mäßigem Niveau, weil die Umsätze vor einem Jahr klar im Minus waren.
  • Auf die Gesamtstimmung drückt zudem, dass die Buchumsätze in Österreich und der Deutschschweiz schwächeln.

Aus Sicht der Gesamtbranche und der Verlage bleibt das Buchgeschäft damit insgesamt zäh.
 

Buchhandelsketten verlieren

Der im 1. Quartal beobachtete Trend, dass der stationäre Handel sogar leicht besser abschneidet als der Gesamtmarkt, hat sich fürs Erste nicht fortgesetzt, s. die Grafiken für den Gesamtbuchhandel (oben) und für den stationären Buchhandel (unten). Zuletzt hat der Online-Handel offenbar wieder etwas besser abgeschnitten.
Das stationäre Geschäft ist im bisherigen Jahresverlauf durch die schwächeren Umsätze der Buchhandelsketten und des Bahnhofsbuchhandels gekennzeichnet. Standortbuchhändler haben dagegen im …
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