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»Kein Buchclub, sondern eine Community«

Stärkere Vernetzung: Um die wbg als Forum für wissenschaftliche und öffentliche Debatten weiter auszubauen, hatte der Verein im September 2017 Tom Erben an Bord geholt. Der ehemalige Marketingleiter von VLB-TIX und Marketinggeschäftsführer der Aufbau-Gruppe leitet die wbg-Community. (Foto: wbg)

Die Wissenschaftliche Buchgesellschaft (wbg), 1949 von Tübinger Professoren als Zweckgemeinschaft für die Beschaffung wissenschaftlicher Lektüre gegründet, nennt sich künftig „wbg – Wissen. Bildung. Gemeinschaft“. Künftig tritt der Verein unter der Dachmarke wbg mit seinen Verlagen wbg Theiss (populäre Sachbücher), wbg Philipp von Zabern (Fachbücher), wbg Academics (Fach-, Studien- und Forschungsliteratur) und dem neuen Label wbg Edition (Reprints, Gesamtausgaben) auch im Buchhandel auf.
Ziel dieser Neupositionierung sei, die wbg in der Medienöffentlichkeit als Verein sichtbar zu machen, erklärt Tom Erben, Leiter der wbg-Community, im Interview:

Warum braucht die wbg eine neue Markenstrategie?

Die wbg ist ein Verein mit 85.000 Mitgliedern, dessen Auftrag und Zweck die Förderung von Kultur, Wissen, Bildung ist. Diesen Vereins- und Fördergedanken hat die wbg lange nicht betont. Die neue Strategie sieht vor, dass wir den gemeinnützigen Fokus der wbg stärker mit unseren Verlagen verknüpfen und in der Öffentlichkeit sichtbarer machen. Deshalb wird z.B. der Theiss Verlag zu wbg Theiss.

Die wbg hat in den vergangenen Jahren deutlich an Mitgliedern verloren. Lässt sich diese Entwicklung damit aufhalten?

Die Mitgliederentwicklung ist von zwei Faktoren geprägt, nämlich Leute, die gehen, und Leute, die kommen. Das Positive: Es kommen rund 5000 Neue pro Jahr hinzu, darunter 50% Studenten. Natürlich verlieren wir vor allem altersbedingt Mitglieder. Teilweise wird die Mitgliedschaft dann an die Enkel weiterverschenkt. Aber wir wollen mit dem Neuauftritt unbestritten auch neue Zielgruppen ansprechen, denen Wissen und Bildung etwas bedeutet. Da gibt es unserer Meinung nach ein großes Potenzial…


Stärkere Vernetzung: Um die wbg als Forum für wissenschaftliche und öffentliche Debatten weiter auszubauen, hatte der Verein im September 2017 Tom Erben an Bord geholt. Der ehemalige Marketingleiter von VLB-TIX und Marketinggeschäftsführer der Aufbau-Gruppe leitet die wbg-Community. (Foto: wbg)


Die Wissenschaftliche Buchgesellschaft (wbg), 1949 von Tübinger Professoren als Zweckgemeinschaft für die Beschaffung wissenschaftlicher Lektüre gegründet, nennt sich künftig „wbg – Wissen. Bildung. Gemeinschaft“. Künftig tritt der Verein unter der Dachmarke wbg mit seinen Verlagen wbg Theiss (populäre Sachbücher), wbg Philipp von Zabern (Fachbücher), wbg Academics (Fach-, Studien- und Forschungsliteratur) und dem neuen Label wbg Edition (Reprints, Gesamtausgaben) auch im Buchhandel auf.
Ziel dieser Neupositionierung sei, die wbg in der Medienöffentlichkeit als Verein sichtbar zu machen, erklärt Tom Erben, Leiter der wbg-Community, im Interview:
Warum braucht die wbg eine neue Markenstrategie?
Die wbg ist ein Verein mit 85.000 Mitgliedern, dessen Auftrag und Zweck die Förderung von Kultur, Wissen, Bildung ist. Diesen Vereins- und Fördergedanken hat die wbg lange nicht betont. Die neue Strategi…
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