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Kleine Kunstwerke mit dem Brushpen zaubern

Das Thema Handlettering steht im Frühjahr weiter hoch im Kurs. Buchhändler können unter anderem mit eigenen Workshops Akzente setzen. Die Nachfrage ist groß, wie Nadine Nitsche und Christine Gerblinger berichten.

Handlettering-Regal: Buchhändlerin Nadine Nitsche (l.) mit ihrer Mitarbeiterin Pauline Fittkau, die die Kurse leitet, vor einer Wand mit einschlägigen Titeln. (Fotos: Geschichtenreich)

Das Zeichnen und Malen von Buchstaben, besser bekannt unter dem englischen Wort Handlettering, macht in den Kreativabteilungen der Buchhandlungen weiter Karriere. Für das Thema werden regelmäßig Tische freigeräumt und sogar Workshops veranstaltet. Die passenden Daten zur anhaltenden Lust am Lettern liefert die Bestsellerabfrage: Das Ratgeberranking Hobby & Kreativität wird in den ersten Monaten des Jahres 2018 von einem einschlägigen Titel angeführt („Handlettering. Die 33 schönsten Alphabete“ von Norbert Pautner), weitere 4 Bücher können sich ebenfalls im Ranking der 15 bestverkauften Titel platzieren.

Teilweise haben sich die Autoren – darunter Tanja Cappell („Frau Hölle“) und Annika Sauerborn („Frau Annika“) – in der Szene einen Namen gemacht, nicht zuletzt durch die aktive Vernetzung mit ihren Fans über soziale Medien wie Instagram oder Pinterest. Zu den Bestsellern gehört mit 35.000 verkauften Exemplaren seit August 2017 etwa „Handlettering-Alphabete“ von Tanja Cappell (EMF). Einen Longseller hat der Frechverlag mit Frau Annikas „Handlettering. Die Kunst der schönen Buchstaben“ im Programm, das bereits in der 13. Auflage lieferbar ist und insgesamt 62.000-mal verkauft wurde.

Im Frühjahr bekommt das Thema noch einmal kräftig Nachschub (s. Novitätenkasten). Nicht nur Bücher und passende Übungsbücher werden angeboten, sondern auch eine ganze Reihe von Kalenderformaten und sogar ein Hörbuch mit Briefen von u.a. Jonathan Swift, Goethe und Schiller, die zum eigenen Gestalten von Grußbotschaften anregen sollen.

 

Kurse unter eigener Regie

Stationäre Sortimenter können nicht nur die Inspiration zur schönen Schriftgestaltung liefern, sondern sogar selbst zum Treffpunkt für Bastelnachmittage werden.

Das Thema Handlettering steht im Frühjahr weiter hoch im Kurs. Buchhändler können unter anderem mit eigenen Workshops Akzente setzen. Die Nachfrage ist groß, wie Nadine Nitsche und Christine Gerblinger berichten.

Handlettering-Regal: Buchhändlerin Nadine Nitsche (l.) mit ihrer Mitarbeiterin Pauline Fittkau, die die Kurse leitet, vor einer Wand mit einschlägigen Titeln. (Fotos: Geschichtenreich)


Das Zeichnen und Malen von Buchstaben, besser bekannt unter dem englischen Wort Handlettering, macht in den Kreativabteilungen der Buchhandlungen weiter Karriere. Für das Thema werden regelmäßig Tische freigeräumt und sogar Workshops veranstaltet. Die passenden Daten zur anhaltenden Lust am Lettern liefert die Bestsellerabfrage: Das Ratgeberranking Hobby & Kreativität wird in den ersten Monaten des Jahres 2018 von einem einschlägigen Titel angeführt („Handlettering. Die 33 schönsten Alphabete“ von Norbert Pautner), weitere 4 Bücher können sich ebenfalls im Ranking der 15 bestverkauften Titel platzieren.
Teilweise haben sich die Autoren – darunter Tanja Cappell („Frau Hölle“) und Annika Sauerborn („Frau Annika“) – in der Szene einen Namen gemacht, nicht zuletzt durch die aktive Vernetzung mit ihren Fans über soziale Medien wie Instagram oder Pinterest. Zu den Bestsellern gehört mit 35.000 verkauften Exemplaren seit August 2017 etwa „Handlettering-Alphabete“ von Tanja Cappell (EMF). Einen Longseller hat der Frechverlag mit Frau Annikas „Handlettering. Die Kunst d…
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