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»Sehen im E-Book-Segment kein originäres organisches Wachstum«

Wachstum auf neuen Wegen: Ralf Biesemeier, Chef des Digitaldienstleisters Readbox, spricht im Interview über die Entwicklungen im E-Book-Geschäft, in dem er aktuell kein originäres organisches Wachstum über die klassischen Handelswege sieht. Seine Prognose: Wolle man eine breitere Käufer- und Nutzerschicht erreichen, gebe es für das digitale Buch nur einen Weg – den ins Web, zum browserbasierten Lesen.

Ralf Biesemeier (Foto: Readbox/Willi Weber)

Wie hat sich das E-Book-Geschäft 2017 entwickelt?

Was unser Auslieferungsportfolio und unsere Auslieferungsleistung betrifft, war 2017 ein gutes Jahr. Wir haben den Absatz für unsere Verlage um 9,3%, den Umsatz sogar um über 16% gegenüber dem Vorjahr steigern können. Ich denke, damit liegen wir über der allgemeinen Marktentwicklung. Grundsätzlich sehen wir im E-Book-Segment eigentlich kein originäres organisches Wachstum.

Woher kommt dann das Wachstum bei Ihnen?

Dass wir in der Auslieferung ein so erfolgreiches Jahr hatten, liegt wohl vor allem auch daran, dass die Verlage, die über uns ausliefern, zum großen Teil die angebotenen Möglichkeiten nutzen, mit den automatisierten Marketing- und Vertriebsoptimierungstools die relevante Reichweite im Markt zu vergrößern und damit selbst dafür zu sorgen, das im Handel die Conversion und damit der Umsatz steigt. Tools wie In-Book-Marketing, eine automatische Schlagwortoptimierung, das automatische Bundling von Backlisttiteln und andere erzeugen kontinuierlich zusätzliches Geschäft, das nicht vom Handel abhängig ist. Hier sitzt der Verlag am Hebel und schafft mit „Bordmitteln“ Conversion-Raten von 13% und mehr. Zusätzlich zu den Preiserhöhungen, die auch unsere Verlage vorgenommen haben, hat das sicher einen großen Effekt in diesem Jahr gebracht.

Hört sich an, als ob sie von den Verlagen generell mehr Engagement fordern…


Wachstum auf neuen Wegen: Ralf Biesemeier, Chef des Digitaldienstleisters Readbox, spricht im Interview über die Entwicklungen im E-Book-Geschäft, in dem er aktuell kein originäres organisches Wachstum über die klassischen Handelswege sieht. Seine Prognose: Wolle man eine breitere Käufer- und Nutzerschicht erreichen, gebe es für das digitale Buch nur einen Weg – den ins Web, zum browserbasierten Lesen.

Ralf Biesemeier (Foto: Readbox/Willi Weber)


Wie hat sich das E-Book-Geschäft 2017 entwickelt?
Was unser Auslieferungsportfolio und unsere Auslieferungsleistung betrifft, war 2017 ein gutes Jahr. Wir haben den Absatz für unsere Verlage um 9,3%, den Umsatz sogar um über 16% gegenüber dem Vorjahr steigern können. Ich denke, damit liegen wir über der allgemeinen Marktentwicklung. Grundsätzlich sehen wir im E-Book-Segment eigentlich kein originäres organisches Wachstum.
Woher kommt dann das Wachstum bei Ihnen?
Dass wir in der Auslieferung ein so erfolgreiches Jahr hatten, liegt wohl vor allem auch daran, dass die Verlage, die über uns ausliefern, zum großen Teil die angebotenen Möglichkeiten nutzen, mit den automatisierten Marketing- und Vertriebsoptimierungstools die relevante Reichweite im Markt zu vergrößern und damit selbst dafür zu sorgen, das im Handel die Conversion und damit der Umsatz steigt. Tools wie In-Book-Marketing, eine automatische Schlagwortoptimierung, das automatische Bundling von Backlisttiteln und andere erzeugen kontinuierlich zusätzliches Ges…
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