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Robuste Reiseführer

Die bislang als stabil geltende Reise-Warengruppe ist 2017 insgesamt ins Minus gerutscht. Der größte Teilmarkt “Reiseführer” erweist sich im schwächelnden Reiseregal aber als stabile Stütze.

Die politisch unsichere Lage nach Putschversuch, Attentaten und antidemokratischem Staatsumbau hat dem Tourismus in der Türkei geschadet. Unter anderem waren 2016 bei einem Attentat zwischen Hagia Sophia und Blauer Moschee in Istanbul (Foto) 11 deutsche Urlauber getötet worden (Foto: ww123rf.comprofile_cassinga).

Die Reiseverlage können Jahr für Jahr mit einigen Konstanten kalkulieren:

  • Die Reisefreude – vor allem der Deutschen – erschüttert so schnell nichts. Selbst politische Umbrüche in beliebten Tourismusregionen wie zuletzt in Ägypten oder der Türkei haben nur zu Verschiebungen bei den Destinationen geführt, die die Verlage über ein entsprechend breites Reise-Portfolio weitgehend ausgleichen können.
  • Gleichzeitig lassen sich viele ihren Urlaub etwas kosten, sodass auch die Preissensibilität im Reisebuchbereich weniger ausgeprägt ist: Die Erfahrungen der Vergangenheit zeigen, dass die Kunden die Jahr für Jahr angehobenen Preise akzeptieren, zumal weil die Verpackung häufiger aufgehübscht wird.
  • Die gedruckten Reiseführer stehen bislang weiter robust gegenüber (kostenlosen) digitalen Reiseinformationen – anders als etwa die Kartografie und die noch stärker rückläufigen Hotel- und Restaurantführer.

Und trotzdem: Die fetten Jahre sind auch bei den Reiseführern vorbei. Die Umsätze waren 2017 im besten Fall stabil, der Absatz erneut rückläufig.

Weil der bedeutende Kernmarkt der Reiseinformation damit aber immer noch besser abschneidet als der Gesamtbuchmarkt mit einem Umsatzminus von 2%, bleiben die Verlage optimistisch.

 

Die bislang als stabil geltende Reise-Warengruppe ist 2017 insgesamt ins Minus gerutscht. Der größte Teilmarkt “Reiseführer” erweist sich im schwächelnden Reiseregal aber als stabile Stütze.

Die politisch unsichere Lage nach Putschversuch, Attentaten und antidemokratischem Staatsumbau hat dem Tourismus in der Türkei geschadet. Unter anderem waren 2016 bei einem Attentat zwischen Hagia Sophia und Blauer Moschee in Istanbul (Foto) 11 deutsche Urlauber getötet worden (Foto: ww123rf.comprofile_cassinga).


Die Reiseverlage können Jahr für Jahr mit einigen Konstanten kalkulieren:

  • Die Reisefreude – vor allem der Deutschen – erschüttert so schnell nichts. Selbst politische Umbrüche in beliebten Tourismusregionen wie zuletzt in Ägypten oder der Türkei haben nur zu Verschiebungen bei den Destinationen geführt, die die Verlage über ein entsprechend breites Reise-Portfolio weitgehend ausgleichen können.
  • Gleichzeitig lassen sich viele ihren Urlaub etwas kosten, sodass auch die Preissensibilität im Reisebuchbereich weniger ausgeprägt ist: Die Erfahrungen der Vergangenheit zeigen, dass die Kunden die Jahr für Jahr angehobenen Preise akzeptieren, zumal weil die Verpackung häufiger aufgehübscht wird.
  • Die gedruckten Reiseführer stehen bislang weiter robust gegenüber (kostenlosen) digitalen Reiseinformationen – anders als etwa die Kartografie und die noch stärker rückläufigen Hotel- und Restaurantführer.

Und trotzdem: Die fetten Jahre sind auch bei den Reiseführern vorbei. Die Umsätze waren 2017 i…
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