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Im Krimigenre wird viel Englisch gesprochen

Ohne angloamerikanische Autoren geht im Spannungsgenre wenig. Der Rechtehandel findet traditionell auf einem sehr hohen Niveau statt. Für die Agenten ist das große Interesse in Deutschland »ein uraltes Phänomen«.

Obwohl es in Deutschland seit Jahren eine sehr erfolgreiche Krimi- und Thrillerszene gibt, zeigt ein Blick in die Verlagsvorschauen, dass dort weiterhin angloamerikanische Schreiber überproportional präsent sind. „Ein uraltes Phänomen“ nennt Sebastia…

Ohne angloamerikanische Autoren geht im Spannungsgenre wenig. Der Rechtehandel findet traditionell auf einem sehr hohen Niveau statt. Für die Agenten ist das große Interesse in Deutschland »ein uraltes Phänomen«.

Urgestein aus den USA: Der auf einer Ranch in Montana lebende James Lee Burke ist für seine sperrigen Helden bekannt. Der 81-Jährige gilt als Meister der Hard-Boiled-Krimis. (Foto: Parker McDavid)


Obwohl es in Deutschland seit Jahren eine sehr erfolgreiche Krimi- und Thrillerszene gibt, zeigt ein Blick in die Verlagsvorschauen, dass dort weiterhin angloamerikanische Schreiber überproportional präsent sind. „Ein uraltes Phänomen“ nennt Sebastian Ritscher, CEO der Zürcher Literaturagentur Mohrbooks, die große Vorliebe deutscher Verleger für spannende Stoffe aus den USA und Großbritannien vor allem im kommerziellen Bereich.
Der Handel mit englischsprachigen Übersetzungsrechten hat sich laut Agenten auf einem hohen Niveau eingependelt. Kräftige Ausschläge nach oben oder unten sind selten. Verlässliche Zahlen über den Anteil von Spannungsliteratur im Rechtehandel gibt es nicht. Aber unter den rund 400 belletristischen Lizenzen, die der Schweizer Agent Peter Fritz (Paul & Peter Fritz Agency, Zürich) jährlich nach Deutschland vermittelt, „spielt die Spannung eine ganz wichtige Rolle“.
Der Markt wird jedoch nicht einfacher, sagt Fritz. Das E-Book hat gerade im Krimibereich Wirkung gezeigt und ist im Taschenbuch „ein Ki…
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