Mittleres Preissegment ist gut gefragt

(Foto: buchreport/DZ)

Das Kalendergeschäft hat seine eigenen Regeln. Die saisonale Spitze steht jetzt unmittelbar bevor. Der Gesamtumsatz liegt noch unter Vorjahr.

Von Woche zu Woche steigt derzeit der Kalenderverkauf. Und nach aller Erfahrung werden auch nach der Weihnachtsspitze bis weit in das neue Jahr hinein Kalender in großen Stückzahlen abfließen. Der Pegelstand am 2. Advent weist zumindest für das mittlere (und größte) Kalendersegment zwischen 10 und 20 Euro auf eine stabile Nachfrage.

Wie schön die Bescherung für die Kalenderverleger und -händler ausfällt, zeigt sich in den nächsten Tagen: Insgesamt hinkt das diesjährige Kalendergeschäft parallel zur Buchnachfrage noch hinter den Vorjahresverkäufen hinterher. Von Ende August bis zum 10. Dezember lag der Umsatz etwa 3% niedriger als im Vorjahr. Bei unverändertem Durchschnittspreis wurden bisher einfach weniger Kalender gekauft.

So sieht es in den einzelnen Preiskategorien aus (analog zu den nachfolgenden Bestsellerlisten):

  • Die niedrigpreisigeren Kalendersegmente bis 5 Euro und 5 bis 10 Euro liegen ca. 5% unter Vorjahr.
  • Das mittlere Kalendersegment von 10 bis 20 Euro bewegt sich auf Vorjahresniveau.
  • Die höherpreisigen Kalender ab 20 Euro haben bisher gut 5% weniger umgesetzt.

Der 5%-Rückgang der teureren Kalender liegt zu gleichen Teilen an einer geringeren Nachfrage und einem bisher um 2,6% niedrigeren Durchschnittspreis.

Hier geht es zu den Themenbestsellerlisten Kalender (plus).

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