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Mit den Mitteln des Films den Eindruck des Romans wiedergeben

Konzentriert am Filmset: Fritzi Haberlandt (Mitte) lauscht den Anweisungen von Hendrik Handloegten. Die Schauspielerin übernimmt in der Serie die Rolle von Elisabeth Behnke, der Zimmerwirtin von Kommissar Gereon Rath. In den Hauptrollen von „Babylon Berlin“ sind Volker Bruch als Gereon Rath und Liv Lisa Fries als Charlotte Ritter zu sehen. (Foto: Frederic-Batier-X-Filme)

Für eine Verfilmung wird die Romanvorlage üblicherweise eingedampft. Die TV-Serie »Babylon Berlin« konnte dagegen den Stoff noch vertiefen.

Viele TV- und Kinoproduktionen basieren auf einer Buchvorlage – aber wie entsteht überhaupt ein Drehbuch aus einem Roman? Dieser Frage ist buchreport im Interview mit Hendrik Handloegten nachgegangen, einem der drei Drehbuchautoren und Regisseure der TV-Serienproduktion „Babylon Berlin“, die auf der „Gereon Rath“-Krimireihe (KiWi) von Volker Kutscher basiert.

Die ersten beiden Staffeln werden seit dem 13. Oktober auf dem Pay-TV-Sender Sky ausgestrahlt, Ende 2018 werden sie auch in der ARD zu sehen sein. Weitere Staffeln sind bereits in Planung. Die teuerste deutsche Fernsehproduktion aller Zeiten (knapp 40 Mio Euro) ist bereits in 60 Länder verkauft worden, in den USA wird sie auf Netflix laufen.

Volker Kutscher selbst ist von der Verfilmung des ersten Bandes seiner Krimireihe, „Der nasse Fisch“, sehr angetan: Dem Roman „blieb das Schicksal erspart, das eine filmische Adaption normalerweise mit sich bringt: Er wurde für die Verfilmung nicht gekürzt, sondern bekam ganz im Gegenteil alle Zeit, die er braucht. In zwölf Stunden kann die Geschichte so episch entfaltet werden, wie es der Stoff verlangt. Und es macht Freude, zu sehen, wie unglaublich gut ‚Babylon Berlin‘ diese komplexe Geschichte erzählt“, so Kutscher gegenüber buchreport.

 

Herr Handloegten, wie viel vom Roman „Der nasse Fisch“ steckt in „Babylon Berlin“?

In der Regel wird bei einer literarischen Vorlage ein Kondensat des Romans destilliert. „Babylon Berlin“ ist allerdings ein Sonderfall.


Konzentriert am Filmset: Fritzi Haberlandt (Mitte) lauscht den Anweisungen von Hendrik Handloegten. Die Schauspielerin übernimmt in der Serie die Rolle von Elisabeth Behnke, der Zimmerwirtin von Kommissar Gereon Rath. In den Hauptrollen von „Babylon Berlin“ sind Volker Bruch als Gereon Rath und Liv Lisa Fries als Charlotte Ritter zu sehen. (Foto: Frederic-Batier-X-Filme)


Für eine Verfilmung wird die Romanvorlage üblicherweise eingedampft. Die TV-Serie »Babylon Berlin« konnte dagegen den Stoff noch vertiefen.
Viele TV- und Kinoproduktionen basieren auf einer Buchvorlage – aber wie entsteht überhaupt ein Drehbuch aus einem Roman? Dieser Frage ist buchreport im Interview mit Hendrik Handloegten nachgegangen, einem der drei Drehbuchautoren und Regisseure der TV-Serienproduktion „Babylon Berlin“, die auf der „Gereon Rath“-Krimireihe (KiWi) von Volker Kutscher basiert.
Die ersten beiden Staffeln werden seit dem 13. Oktober auf dem Pay-TV-Sender Sky ausgestrahlt, Ende 2018 werden sie auch in der ARD zu sehen sein. Weitere Staffeln sind bereits in Planung. Die teuerste deutsche Fernsehproduktion aller Zeiten (knapp 40 Mio Euro) ist bereits in 60 Länder verkauft worden, in den USA wird sie auf Netflix laufen.
Volker Kutscher selbst ist von der Verfilmung des ersten Bandes seiner Krimireihe, „Der nasse Fisch“, sehr angetan: Dem Roman „blieb das Schicksal erspart, das eine filmisch…
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