Eva Menasse gewinnt Österreichischen Buchpreis

Eva Menasse ist für ihr Buch „Tiere für Fortgeschrittene“ (Kiepenheuer & Witsch) mit dem mit 20.000 Euro dotierten Österreichischen Buchpreis ausgezeichnet worden. Ihr Erzählband zeige auf “pointierte und stilistisch ausgefeilte Weise (…), dass auch in der kleinen Form die großen zwischenmenschlichen und gesellschaftspolitischen Themen verhandelt werden können”, so die Jury.

Eva Menasse, geboren 1970 in Wien, lebt als freie Schriftstellerin in Berlin und ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Für ihre schriftstellerische Arbeit wurde sie bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet, u.a.:

  • Friedrich-Hölderlin-Preis 2017
  • Jonathan-Swift-Preis 2015
  • Heinrich-Böll-Preis für „Quasikristalle“ (Kiepenheuer & Witsch, 2013)
  • Rolf-Heyne-Debütpreis für ihren Debütroman „Vienna“ (Kiepenheuer & Witsch, 2005)

Beim Österreichischen Buchpreis konnte sich Eva Menasse gegen diese Shortlist-Kandidaten durchsetzen, darunter zwei weitere jüngst Ausgezeichnete:

  • Brigitta Falkner: Strategien der Wirtsfindung (Matthes & Seitz Berlin, Hotlist 2017 – Preis der unabhängigen Verlage)
  • Olga Flor: Klartraum (Jung und Jung)
  • Paulus Hochgatterer: Der Tag, an dem mein Großvater ein Held war (Deuticke)
  • Robert Menasse: Die Hauptstadt (Suhrkamp, Gewinner des Deutschen Buchpreises 2017)

Der Debütpreis mit einem Preisgeld von 10.000 Euro geht an die 1978 geborene Nava Ebrahimi. In ihrem Roman „Sechzehn Wörter“ (btb) erzählt sie sechzehn Facetten einer iranisch-deutschen Familiengeschichte.

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