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Spielerisch vom Buch- zum Geschenkefachhändler

Hermann Hutter (Foto: privat)

Gesellschaftsspiele sind ein Wachstumsmarkt. Mit der Integration von Spielen kann sich eine Buchhandlung noch stärker als Geschenkefachhändler profilieren, sagt Hermann Hutter, der in beiden Branchen zu Hause ist: Er betreibt die Buchhandlung Hutter (Günzburg), Schreibwarengeschäfte, den Spieleverlag Huch! und den Spiele-Distributor Hutter Trade. Hutter ist Vorsitzender desBranchenverbandesSpieleverlage.

Er beantwortet u.a. die Fragen, warum Gesellschaftsspiele derzeit einen guten Lauf haben, welche Rolle Social Media dabei spielen, wie der stationäre Wettbewerb aussieht und warum Buchhändler nicht fürchten müssen, dass Spiele zumal im trubeligen Weihnachtsgeschäft zu viel Beratungszeit kosten.

 


Hermann Hutter (Foto: privat)

Hermann Hutter betreibt die Buchhandlung Hutter (Günzburg), Schreibwarengeschäfte, den Spieleverlag Huch! und den Spiele-Distributor Hutter Trade. Hutter ist Vorsitzender des Branchenverbandes Spieleverlage.

Wenn wir aufs Weihnachtsgeschäft vorausblicken: Was stimmt Sie optimistischer, Buch oder Spiel? 

Im Buchbereich sind jetzt eine ganze Reihe guter Titel unterwegs. Ich hoffe auch, dass sich der Buchbereich positiv entwickelt, aber meist ist man ja schon froh, wenn man den gleichen Umsatz wie im Vorjahr erreicht. Im Spielebereich bin ich optimistischer, weil wir sehen, dass Spielen derzeit sehr beliebt ist. Die Spielebranche erwartet zu Weihnachten 8 bis 10% Umsatzwachstum, obwohl es auch schon im Vorjahr ein gutes Plus gab.

Wie abhängig ist das Spielesegment von einzelnen attraktiven Titeln?

Nicht so sehr. Anders als bei Büchern gibt es keine einzelnen Bestseller, deren Erfolg für die Branche entscheidend ist. Wir profitieren eher vom Trend, dass in den vergangenen 3 Jahren Spielen wieder sehr populär geworden ist.

Bücher und Gesellschaftsspiele sind eigentlich reife Märkte ohne explizites Wachstumspotenzial. Ist Ihnen die Spiele-Konjunktur nicht ein bisschen unheimlich?

Nein, denn es ist offenbar keine Mode, kein Window-Color-Trend, keine Bastel- oder Malwelle, die in der folgenden Saison wieder weg ist. Entscheidend ist, dass wir die Zielgruppe der jungen Erwachsenen wieder gewonnen haben, die 16-…
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