Mehr Besucher bei Open Books

Literatur zieht an: Beim Lesefestival Open Books strömte das Publikum zum Römerberg (Foto: Alexander Englert).

Nicht nur die Buchmesse meldet mehr Publikum: Auch das von der Stadt Frankfurt veranstaltete Lesefest Open Books verzeichnete im neunten Jahr seines Bestehens einen Besucherzuwachs. Die Organistoren aus dem Kulturamt zählten an den Tagen vom 10. bis zum 15. Oktober 16.000 Gäste, die an 120 Lesungen mit 200 Mitwirkenden teilnahmen. Wie in den Jahren zuvor konzentrierten sich die Veranstaltungen auf fünf Orte rund um den Römerberg. Für junge Besucher gab es erstmals ein Programm mit dem Titel Open Books Kids.

Bereits der erstmalig in der Deutschen Nationalbibliothek stattfindende Auftakt am 10. Oktober mit doppelt so vielen Plätzen wie die Jahre zuvor war ausverkauft. Auf dem „Blauen Sofa“ nahmen anschließend Robert Menasse (Deutscher Buchpreis 2017), Jürgen Becker (Büchner Preis 2014), der französische Soziologe Didier Eribon und die Frankfurter Schriftstellerin Eva Demski Platz. Das Programm bot an den drauffolgenden Tagen eine Auslese der wichtigsten Neuerscheinungen des Herbstes, die Farben des diesjährigen Buchmesse-Gastlandes vertraten u.a. die Autorinnen und Autoren Leila Slimani, Hédi Kaddour, Annie Ernaux und Marie NDiaye.

Am Samstag ging Open Books mit der langen Lyriknacht „Teil der Bewegung“ und einer Solidaritätsveranstaltung für den in der Türkei inhaftierten Journalisten Deniz Yücel im Kulturzentrum Haus am Dom zu Ende.

 

Kommentare

1 Kommentar zu "Mehr Besucher bei Open Books"

  1. Hallo zusammen,
    schöner Beitrag. Es ist toll zu sehen, dass das Interesse für Bücher wieder zunimmt, egal ob man sie in digitaler oder gedruckter Form liest. In Hannover könnte es gerne auch mal so eine Veranstaltung geben. Als Steuerberater, interessiere ich mich natürlich auch für Fachbücher, doch wage ich zu bezweifeln, dass diese Art Bücher bei einem Buch Event im Vordergrund stehen.
    Weiter so und Grüße
    Michael

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