Deutscher E-Book Award verliehen

Das sind sie, die schönsten digitalen Verlags- und Selfpublishing-Produkte – zumindest, wenn es nach der Jury des Deutschen E-Book Awards geht, der in diesem Jahr zum 4. Mal verliehen wurde. Ausgezeichnet wurde je ein E-Book oder eine App in den Kategorien Fiction, Nonfiction und Kinder/Jugend:

Sieger Fiction

  • Oolipo mit „The Message“ von Tibor Rode (Projektverantwortlich: Solveig Pobuda | Vertriebsplattform: Apple iOS-App, Google Play, diverse Browser)
  • Auszug aus der Jury-Begründung: „Eine interaktive, multimediale Chat-Geschichte, aufwendig produziert und mit Auge für Details designt. Der Leser wird Teil der komplett in Form von Kurznachrichten erzählten Story und bekommt das Gefühl sich in einem tatsächlichen, realen Chat zu befinden.“

Sieger Nonfiction

  • Institut für digitales Lernen mit „mBook russlanddeutsche Kulturgeschichte“ (Projektverantwortlich: Florian Sochatzy | Format: Book-in-Browser)
  • Auszug aus der Jury-Begründung: „Mit dem mBook hat das Institut für digitales Lernen einen ganz eigenständigen Publikationstyp entwickelt, dessen innovative Kraft in diesem Jahr zur Integration der mBook-Sparte ins Portfolio des Cornelsen Verlags geführt hat.“

Sieger Kinder und Jugend

  • Oetinger34, Verlag Friedrich Oetinger mit „Zuletzt online. ***Du gefällst mir***“ von Misa Ahren (Projektverantwortlich: Bettina Lüth | Format: ePub3)
  • Auszug aus der Jury-Begründung: „Das E-Book erscheint zunächst so einfach und überrascht dann doch mit Elementen eines Enhanced E-Books, sodass das Team bei Oetinger34 die Möglichkeiten des ePub 3.0-Formats in jeder Hinsicht ausschöpft und sich mit diesem Titel einiges traut. Mit der „Zuletzt online“-Serie gehen sie hinsichtlich Konzept und Produktion neue Wege, was diese wesentlich von herkömmlichen Verlagsprodukten unterscheidet.“

Die Jury bestand aus den Digitalexperten Rudolf Paulus Gorbach, Fabian Kern, Dorothea Martin, Steffen Meier, Peter Schmid-Meil, Carolin Ulrich und Christiane Winter. Mit dem Preis wollen die ehrenamtlichen Organisatoren „die Arbeit von Verlagen und Selfpublishing-Autoren im Bereich innovativer Produktentwicklung und kreativer Gestaltung“ würdigen.

Bereits im Vorfeld bekannt war, dass der erstmalig vergebene Sonderpreis für Barrierefreiheit im digitalen Literaturraum an das britische am Gemeinwohl orientierte Unternehmen Bristol Braille Technology mit seinem Produkt „Canute“ geht. „Canute“ ist ein E-Reader für Sehbehinderte, der Texte in Braille-Schrift abbilden kann.

buchreport war auch in diesem Jahr wieder Medienpartner des Deutschen E-Book Awards.

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