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Alexander Skipis über die Buchbranche und die Bundespolitik

Alexander Skipis (63) ist seit 2005 Hauptgeschäftsfüh­-rer des Börsenvereins. Der politik­erfahrene Jurist – Skipis war u.a. Abteilungsleiter in der hessischen Staatskanzlei und Berater des CDU-Ministerpräsidenten Roland Koch – ist der hauptamtliche Cheflobbyist der Buchbranche. Im Interview sondiert er die Ausgangslage nach der Bundestagswahl.

Die Bundestagswahl wird generell als Beben wahrgenommen. Wie sieht es aus, wenn man es sehr fokussiert durch die Buchbranchen-Brille betrachtet?…


Alexander Skipis (63) ist seit 2005 Hauptgeschäftsfüh­rer des Börsenvereins. Der politik­erfahrene Jurist – Skipis war u.a. Abteilungsleiter in der hessischen Staatskanzlei und Berater des CDU-Ministerpräsidenten Roland Koch – ist der hauptamtliche Cheflobbyist der Buchbranche. Im Interview sondiert er die Ausgangslage nach der Bundestagswahl.

Alexander Skipis (Foto: Claus Setzer)

Die Bundestagswahl wird generell als Beben wahrgenommen. Wie sieht es aus, wenn man es sehr fokussiert durch die Buchbranchen-Brille betrachtet?

Das muss man tatsächlich differenzieren. Aus allgemeinpolitischer Sichtweise empfinde ich es als katastrophal, dass die AfD mit einem so hohen Prozentsatz in den Bundestag einzieht. Da fällt mir nur ein: Wehret den Anfängen!

Für unsere Branche sieht das Ergebnis dagegen gar nicht so schlecht aus. CDU und FDP sind Parteien, die Wert darauf legen, dass Geschäftsmodelle funktionieren können, dass eine Marktwirtschaft herrscht: Wenn ich Geld und Arbeit investiere, dann soll ich auch die Möglichkeit haben, etwas zurückzubekommen. Das schafft Anreize für Innovation und Weiterentwicklung. Dieses Prinzip wird ja gerade durch immer größere Einschränkungen des Urheberrechts ausgehebelt, indem man das Interesse in den Vordergrund stellt, Verlagsinhalte möglichst kostenfrei der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen.

Sie spielen auf die Wissenschaftsschranke an und das von der Großen Koalition zum Ende durchgesetzte Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz. Das sieht für di…
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