Endspurt im Rennen um den E-Book Award

Zum vierten Mal wird in dieser Woche der Deutsche E-Book Award für die schönsten digitalen Verlags- und Selfpublishing-Produkte verliehen. Ausgezeichnet wird je ein E-Book oder eine App der Kategorien Fiction, Nonfiction und Kinder/Jugend. 

Mit dem Preis wollen die ehrenamtlichen Organisatoren „die Arbeit von Verlagen und Selfpublishing-Autoren im Bereich innovativer Produktentwicklung und kreativer Gestaltung“ würdigen. Teilnehmen dürfen alle Verlage und Unternehmen sowie Selfpublisher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz unabhängig von der fachlichen Ausrichtung. 

Die Jury hat die folgenden Nominierten benannt:

Kategorie Fiction

  • Mikrotext: „Cloudpoesie. Dichtung für die vernetzte Gesellschaft“ von Kook e.V.
  • Oolipo: „The Message“ von Tibor Rode
  • Diogenes: „Der Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt

Kategorie Nonfiction

  • Videobooks Interactive AG: „Konrad Adenauer“
  • Institut für digitales Lernen: „mBook russlanddeutsche Kulturgeschichte“

Kategorie Kinder und Jugend

  • Oetinger: „Bea & Bahadir. Ein verrückter erster Schultag“ von Eva Dax & Sabine Dully
  • Oetinger: „Zuletzt online. ***Du gefällst mir***“ von Misa Ahrend
  • Oetinger: „Fräulein Hicks und die kleine Pupswolke“ Eva Dax und Sabine Dully

Die Jury besteht aus den Digitalexperten Rudolf Paulus Gorbach, Fabian Kern, Dorothea Martin, Steffen Meier, Peter Schmid-Meil, Carolin Ulrich und Christiane Winter. Die Bekanntgabe der Sieger und die Preisverleihung finden am 12. Oktober 2017 (12.00–13.00 Uhr, Halle 4.1 N 37) im Rahmen der Frankfurter Buchmesse statt.

 

Sonderpreis für Barrierefreiheit

In diesem Jahr lobt der Award einen Sonderpreis für Barrierefreiheit im digitalen Literaturraum aus. Gewinner ist nach einstimmigem Jury-Votum das britische am Gemeinwohl orientierte Unternehmen Bristol Braille Technology mit seinem Produkt „Canute“, einem E-Reader für Sehbehinderte, der Texte in Braille-Schrift abbildet.

Organisator Vedat Demirdöven (Kiepenheuer & Witsch) beschäftigt sich seit über 9 Jahren mit dem Thema und erklärt in einem Blogbeitrag die Hintergründe: „Die Erstellung und Zugänglichmachung für Literatur für Sehbehinderte sind nur ein Bruchteil von dem, was ,wir‘ Sehenden an Möglichkeiten haben. An der reinen Technik und Datenaufbereitung liegt es sicher nicht.“

Bei der Beurteilung des Sonderpreises wurde die Jury von Prof. Dr. Thomas Kalisch, Direktor der Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig, und Heiko Kuhnert, Geschäftsführer des Blinden- und Sehbehindertenvereins Hamburg, unterstützt.

 

Hier geht es zu den Jury-Favoriten des Jahres 2016.

buchreport ist auch in diesem Jahr wieder Medienpartner des Deutschen E-Book Awards.

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