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Datenqualität im VLB steigt

Zum Ende des dritten Quartals 2017 erfüllen 73,4 Prozent aller aktiven Titel, die im Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB) gelistet sind, den Goldstatus. Im Vergleich zur Erhebung Ende März dieses Jahres konnten die Verlage dank optimierter Datenpflege den Status von mehr als 10.000 Titeln von Silber auf Gold anheben. Insgesamt setzt sich der positive Trend bei der Datenqualität in sechs von sieben statusrelevanten Bereichen fort. Nur die Angabe der Hauptbeschreibungstexte ist mit zwei Prozentpunkten leicht rückläufig, liegt mit 85 Prozent aber weiterhin auf einem hohen Niveau. Einen neuen Höchststand erreichte die für den Handel äußert wichtige, durchgehende Aktualisierung der Lieferbarkeit eines Titels. Der Durchschnittswert bezogen auf die vergangenen zwölf Monate liegt bei 87,5 Prozent. Seit dem Jahr 2015 belohnt das Preismodell des VLB sehr gute Datenqualität mit einem Preisvorteil und treibt damit die zunehmende Verfügbarkeit handelsrelevanter Produktinformationen in der Buchbranche an.

Aktuelle Zahlen im Überblick

Die Vergleichswerte zu den statusrelevanten Angaben im VLB beziehen sich auf den Datenbestand zu Ende März 2017 bzw. Ende September 2017:

  • Autor / Urheber: von 98,0 auf 98,1 Prozent
  • Cover: von 84,9 auf 85,4 Prozent
  • Produktsprache: von 97,2 auf 97,4 Prozent
  • Umfangsangabe: von 96,5 auf 96,7 Prozent
  • Verschlagwortung: von 82,1 auf 83,7 Prozent
  • Hauptbeschreibung: von 87,0 auf 85,0 Prozent
  • Thema-Klassifikation: von 84,4 auf 85,7 Prozent

„Seit Frühjahr 2014 können wir ein enormes Wachstum bezüglich der Metadaten im VLB verzeichnen. Nicht nur bei der Thema-Klassifikation, wo wir uns damals kurz nach der Einführung noch im einstelligen Bereich bewegt haben, sondern zum Beispiel auch bei der Verschlagwortung, deren Wert sich nahezu verdoppelt hat. Dass wir auch in den inzwischen gesättigten Bereichen Autor / Urheber, Produktsprache und Umfangsangabe weiterhin zulegen können, spiegelt die hohe Bedeutung der Metadaten wieder“, erklärt Daniela Geyer, Leiterin Produktbereich VLB. „Dass wir im Bereich der Hauptbeschreibung einen leichten Rückgang zu verzeichnen haben, zeigt aber, dass Metadatenpflege weder Eintagsfliege noch Selbstläufer ist. Nur wenn alle Beteiligten an der Optimierung der Prozesse zur Bereitstellung und Verarbeitung von Metadaten arbeiten, können diese ihr volles Potenzial entfalten und den Absatz von Büchern befördern. Die ONIX-Version 3.0, die seit Februar im VLB zur Verfügung steht und seit September von den Buchverlagen der Holtzbrinck-Gruppe für die Meldung ihrer Produktinformationen genutzt wird, wird das Metadatenmanagement weiter voranbringen.“

Öffentlichkeitsarbeit für das Thema Metadaten

Die Datenmanager und Entwickler der MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH bieten regelmäßig Seminare, Webinare und Workshops zu aktuellen Metadatenthemen an und bringen sich parallel zur agilen Weiterentwicklung der VLB-Datenbank und des darauf aufbauenden Titelinformationssystems VLB-TIX auch in verschiedene Gremien ein, um nationale und internationale Standards weiterzuentwickeln – zum Beispiel bei Editeur, der Interessengruppe (IG) Produktmetadaten im Börsenverein des Deutschen Buchhandels oder der internationalen ISBN-Agentur.

Am Mittwoch, 29.11.2017, widmet sich der zweite MVB Data Summit der Vernetzung von Datenexperten innerhalb der Buchbranche und darüber hinaus. Bei der eintägigen Fachveranstaltung im Haus des Buches wird Keynote-Sprecherin Christin Krooss von Google praxisnah erläutern, wie Einzelhändler digitale Technologien nutzen können, um die Frequenz in ihrem Laden zu steigern. Weitere Informationen zum Programm gibt es unter: www.datasummit.de/programm

Eigens für die bevorstehende Frankfurter Buchmesse hat die MVB zusammen mit dem Frankfurter Technologiepartner NMY Mixed-Reality Communication eine interaktive Anwendung programmiert, um zu zeigen, was schon heute mit entsprechend aufbereiteten Metadaten technisch möglich ist. Der #BücherDJ macht diese Informationen durch die haptische Kombination von Suchkategorien be-greifbar und lädt zum Stöbern ein. Auf spielerische Art und Weise können Messebesucher am interaktiven Tisch so innerhalb kurzer Zeit ihren persönlichen Bücher-Hit-Mix erstellen. Der #BücherDJ steht an alle Messetagen am Stand der MVB im Zentrum Börsenverein (Halle 3.1, Stand H 65) unter dem Motto „Ab ans Mischpult …“ zum Ausprobieren bereit. Weitere Informationen unter: www.mvb-online.de/buecherdj

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