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Verlage experimentieren mit der Kochbuch-App Ecook

Die Digitalisierung von Kochbüchern ist ein anspruchsvolles Unterfangen. Die App Ecook will eine nutzer- und verlagsfreundliche Lösung etablieren.

Kochbuch-Digitalo: Henk-Jan Engelhardt, CEO des App-Anbieters Ecook, will eine digitale Kochbuchlösung etablieren, von der auch Verlage profitieren. Im Marketing hofft er dabei auf Mithilfe der Kooperationspartner: „Wir planen eine Kampagne, die fast zu 100% online erfolgen wird. Im Idealfall werben auch die teilnehmenden Verlage über ihre Kanäle für Ecook.“ (Foto: HvH Photography)

Seit rund zehn Jahren experimentieren Deutschlands Ratgeberverlage mit Apps und E-Books, aber eine zugleich praktikable und ertragreiche Lösung für die Digitalisierung des Kochbuchmarktes zeichnet sich noch immer nicht wirklich ab: Die meisten attraktiven Produkte sind zu teuer in der Herstellung, ein klassisches E-Book ist hingegen nicht wirklich nutzerfreundlich.

Ende 2017 tritt mit Ecook eine App an, um Content aus Kochbüchern für alle Seiten gewinnbringend zu erschließen und Verlagen so einen dritten Weg zwischen eigener App und bloßem E-Book zu bereiten.

In den Katalog werden nur Rezepte eingespeist, die bereits veröffentlicht worden sind, also einen gewissen verlegerischen Prozess der Prüfung in Redaktion und Lektorat durchlaufen haben. „Der beste Rezepte-Content kommt nun einmal aus Kochbüchern“, ist Henk-Jan Engelhardt, CEO von Ecook, überzeugt. Aus diesem bestehenden Material will er ein „Netflix für Feinschmecker“ aufbauen.


Die Digitalisierung von Kochbüchern ist ein anspruchsvolles Unterfangen. Die App Ecook will eine nutzer- und verlagsfreundliche Lösung etablieren.

Seit rund zehn Jahren experimentieren Deutschlands Ratgeberverlage mit Apps und E-Books, aber eine zugleich praktikable und ertragreiche Lösung für die Digitalisierung des Kochbuchmarktes zeichnet sich noch immer nicht wirklich ab: Die meisten attraktiven Produkte sind zu teuer in der Herstellung, ein klassisches E-Book ist hingegen nicht wirklich nutzerfreundlich. „Digitale Ausgaben, beispielsweise PDF oder Epub, ziehen in der Usability gegenüber Koch-Apps immer noch den Kürzeren“, erklärt Julia Graff (Hädecke): „Der Aufwand, Kochbücher so anzubieten, dass ich als Nutzer auch Lust darauf habe, sie in der Küche zu benutzen, ist ab einem gewissen Anspruch relativ hoch und in unserer Größe nicht finanzierbar.“

Ende 2017 tritt mit Ecook eine App an, um Content aus Kochbüchern für alle Seiten gewinnbringend zu erschließen und Verlagen so einen dritten Weg zwischen eigener App und bloßem E-Book zu bereiten. Die Idee zu dem Angebot hatte der Besitzer der größten niederländischen Rezeptweb­site „Smulweb“ mit 300.000 nutzergenerierten Rezepten und monatlich 3 Mio Besuchern. In Kooperation mit Buchverlagen will das Team eine Alternative zu den ungeprüften Gratisrezepten schaffen. Sabine Melchert, Programmleiterin vom BuchVerlag für die Frau, glaubt an das Vorhaben, „auch gerade wei…
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