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Kochprominenz funktioniert, wenn die Botschaft stimmt

Autor als Kultmarke: Seit Jamie Oliver 2002 seine erste Kochsendung „The Naked Chef“ gestartet hat, hat der 42-Jährige eine steile Karriere hinter sich. Der Spitzname „Naked Chef“ begleitet ihn bis heute. Er steht für die Einfachheit der Zutaten und die problemlos nachkochbaren Rezepte. (Foto: Paul Stuart)

In kaum einer anderen Warengruppe stehen Autorenmarken so im Mittelpunkt wie im Kochbuch. Jamie Oliver, Johann Lafer, Steffen Henssler und Co. sind Leuchttürme, die nicht nur passionierte Hobbyköche kennen, weil sie im Fernsehen allgegenwärtig sind. Deshalb sind sie in einer Schwächephase des Kochbuchmarktes per se für den Buchhandel auf dem Büchertisch und im Schaufenster verlässliche Fixpunkte, um die herum sich das Thema Kochen augenfällig präsentieren lässt.

Am Leserinteresse fehlt es bei Autoren-Kochbüchern also nicht. Und doch sind die Verlage nach dem inflationären Trend der letzten Jahre deutlich zurückhaltender geworden, wenn es darum geht, TV-Köchen im Buchhandel eine weitere Bühne zu bereiten. In der Tabelle hält einzig Steffen Henssler mit dem Begleitbuch zum letzten Teil seiner Kultshow „Grill den Henssler“ (Gräfe und Unzer) bei Vox die Flagge der Fernsehköche und -shows hoch.

Monika Schlitzer, die neue Verlagsleiterin des Dorling Kindersley Verlags, begrüßt diesen Trend: „Es werden weniger neue Namen aufgetischt und stattdessen starke Autorenmarken mehr gepflegt.“ Mit starken Marken kennt sich Schlitzer aus. Der deutsche Ableger des zu Penguin Random House (PRH) gehörenden britischen Ratgeberspezialisten Dorling Kindersley hat Zugang zu einer Vielzahl von Kochbuchautoren, nicht nur, aber insbesondere aus dem Vereinigten Königreich, die ihre Verkäuflichkeit international bereits hinlänglich bewiesen haben.

Starke britische Fernsehköche

Die britische Küche im Allgemeinen mag nicht den allerbesten Ruf genießen, aber der Kochbuchmarkt auf der Insel ist umsatzstark wie kaum ein anderer und die Fernsehköche, die das Königreich seit Jahren in Serie hervorbringt, sind ein begehrter Exportartikel.


Autorenmarken – im buchreport.spezial Essen & Genießen

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In kaum einer anderen Warengruppe stehen Autorenmarken so im Mittelpunkt wie im Kochbuch. Jamie Oliver, Johann Lafer, Steffen Henssler und Co. sind Leuchttürme, die nicht nur passionierte Hobbyköche kennen, weil sie im Fernsehen allgegenwärtig sind. Deshalb sind sie in einer Schwächephase des Kochbuchmarktes per se für den Buchhandel auf dem Büchertisch und im Schaufenster verlässliche Fixpunkte, um die herum sich das Thema Kochen augenfällig präsentieren lässt.
Am Leserinteresse fehlt es bei Autoren-Kochbüchern also nicht. Und doch sind die Verlage nach dem inflationären Trend der letzten Jahre deutlich zurückhaltender geworden, wenn es darum geht, TV-Köchen im Buchhandel eine weitere Bühne zu bereiten. In der Tabelle hält einzig Steffen Henssler mit dem Begleitbuch zum letzten Teil seiner Kultshow „Grill den Henssler“ (Gräfe und Unzer) bei Vox die Flagge der Fernsehköche und -shows hoch.
Monika Schlitzer, die neue Verlagsleiterin des Dorling Kindersley Verlags, begrüßt diesen Trend: „Es werden weniger neue Namen aufgetischt und stattdessen starke Autorenmarken mehr gepflegt.“ Mit starken Marken kennt sich Schlitzer aus. Der deutsche Ableger des zu Penguin Random House (PRH) gehörenden britischen Ratgeberspezialisten Do…
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