Richter Jens Gnisa landet einen Bestseller

Jens Gnisa (Foto: Deutscher Richterbund/Andreas Burkhardt)

Jens Gnisa platziert sich mit „Das Ende der Gerechtigkeit“ auf Rang 13 der aktuellen SPIEGEL-Bestsellerliste Sachbuch. Dem Vorsitzenden des Deutschen Richterbunds und  Direktor des Amtsgerichts Bielefeld gelingt mit dem Herder-Titel eine Woche nach seinem Erscheinen der höchste Neueinstieg bei den gebundenen Sachbüchern.

Gnisa konstatiert in seinem Buch einerseits eine Vertrauenskrise innerhalb der Bevölkerung, die er u. a. den Zuschriften entnimmt, die er als Richter erhält. Andererseits bemängeln auch seine Berufskollegen Fehler im Justizsystem, etwa nicht geahndeter Steuerbetrug und gravierende Schwächen im Ausländerrecht. Der Jurist schildert Geschichten aus seinem Justizalltag und macht dabei auch konkrete Vorschläge zur Reformierung des Systems.

In einem SPIEGEL-Interview kritisiert Gnisa  v. a. führende Justizpolitiker von Bund und Ländern, von denen sich viele Richter allein gelassen fühlen, und fordert mehr Kapazitäten und eine bessere Ausstattung der Gerichte.

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