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Trotz »Duden«-Konjunktur bleibt die Umsatzschere offen

Der neue, von der Cornelsen-PR erfolgreich in allen Medien platzierte neue Rechtschreib-„Duden“ hebt die deutschen Buchumsätze derzeit ins Plus: Es ist der derzeit meistverkaufte und (mit 26 Euro Verkaufspreis) auch der umsatzstärkste Titel.

Zumindest zum Start ist das gelb­gewandete Wörterbuch dabei weit überwiegend in Buchläden verkauft worden. Es ist ein äußerst willkommenes Konjunkturprogramm für den stationären Buchhandel. Umso kritischer ist, dass auch in der vergangenen Woche die Schere weiter auseinandergegangen ist und die stationären Buchhandlungen hinter der Entwicklung des Gesamtmarktes zurückbleiben… Dies ist eine Analyse aus dem buchreport.express 33/2017:

  • Der stationäre Buchhandel lag im Schnitt

Der neue, von der Cornelsen-PR erfolgreich in allen Medien platzierte neue Rechtschreib-„Duden“ hebt die deutschen Buchumsätze derzeit ins Plus: Es ist der derzeit meistverkaufte und (mit 26 Euro Verkaufspreis) auch der umsatzstärkste Titel.

Zumindest zum Start ist das gelb­gewandete Wörterbuch dabei weit überwiegend in Buchläden verkauft worden. Es ist ein äußerst willkommenes Konjunkturprogramm für den stationären Buchhandel. Umso kritischer ist, dass auch in der vergangenen Woche die Schere weiter auseinandergegangen ist und die stationären Buchhandlungen hinter der Entwicklung des Gesamtmarktes zurückbleiben:

  • Der stationäre Buchhandel lag im Schnitt 1,1% über Vorjahr.
  • Der Gesamtmarkt einschließlich Online-Shops legte dagegen um 2,3% zu.

Ohne die „Duden“-Verkäufe wäre der aktuelle Wochenbefund so plakativ wie der der Juli-Umsatztrend: Der Vertriebsweg Online-Handel legt derzeit wieder dynamisch zu, die Buchläden verlieren weiter an Boden.

Der Buchhandel ist zwar die Branche mit der längsten Online-Erfahrung und -Betroffenheit, bekommt jetzt aber in einer zweiten Welle die Online-Dynamik des Gesamthandelsmarktes zu spüren, mit der generellen Abwärtsspirale zulasten des Stationären.

Online-Buchhandel entwickelt Dynamik

Die Entwicklung der Vertriebswege stationärer Buchhandel und Online-Buchhandel geht wieder weiter auseinander. Das hat die Analyse des buchreport-Umsatztrends Juli deutlich gemacht: Wenn der stationäre Handel knapp 1% verliert, der Gesamtmarkt (stationär und online) aber zugleich über 1% zulegt, dann muss offenbar der Online-Handel al…
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