J.K. Rowling verdient am meisten

J.K. Rowling (Foto: MaryMcCartney)

95 Mio US-Dollar machen Bestseller-Autorin J.K. Rowling erstmals seit rund einem Jahrzehnt wieder zur bestverdienenden Autorin der Welt, vermeldet das Magazin „Forbes” in seiner aktuellen Rangliste. Die „Harry Potter”-Schöpferin profitierte demnach vor allem vom Theaterstück „Harry Potter und das verwunschene Kind“ (Carlsen), das in Buchform weltweit die Bestsellerlisten erklomm und in Deutschland zum meistverkauften Titel des Jahres 2016 wurde. Auch der Filmstart von „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ aus dem Potter-Universum hat dafür gesorgt, dass „Forbes” ihre Einnahmen um satte 76 Mio Dollar höher einschätzte als im Vorjahr. 

Rowling hat James Patterson vom Thron gestoßen, der in den vergangenen Jahren regelmäßig den Spitzenplatz belegte und mit 87 Mio Dollar jetzt auf Platz 2 gelistet ist. Aus dem Ranking herausgefallen sind hingegen George R.R. Martin („Game of Thrones”) und John Green („Das Schicksal ist ein mieser Verräter”), bei denen „Forbes” aber mit einer schnellen Rückkehr rechnet. Beide haben neue Projekte angekündigt: Martin arbeitet an dem Ausbau seiner Erfolgsreihe – auch wenn er den Erscheinungstermin schon mehrmals verschoben hat. Greens legt im Herbst seinen neuen Roman (engl.: „Turtles All the Way Down”) vor.

Dan Brown hingegen profitierte nach Einschätzung des Magazins von 8-stelligen Vorauszahlungen für seinen neuen Robert-Langdon-Roman „Origin”, den sein deutscher Verlag Bastei Lübbe für 4. Oktober angekündigt hat.

Das sind die Top 10 der Spitzenverdiener:

1. J.K. Rowling (UK), 95 Mio US-Dollar

2. James Patterson (US), 87 Mio US-Dollar

3. Jeff Kinney (US), 21 Mio US-Dollar

4. Dan Brown (US), 20 Mio US-Dollar 

5. Stephen King (US), 15 Mio US-Dollar

6. John Grisham (US)

6. Nora Roberts (US), jeweils 14 Mio US-Dollar

8. Paula Hawkins (UK), 13 Mio US-Dollar

9. EL James (UK), 11,5 Mio US-Dollar

10. Danielle Steel (US)

10. Rick Riordan (US), jeweils 11 Mio US-Dollar

Für das „Forbes”-Ranking wurden die geschätzten Gesamteinnahmen (vor Steuern) aus dem Zeitraum von 1. Juni 2016 bis 31. Mai 2017 herangezogen. Berücksichtigt wurden Print-, E-Book- und Hörbuchverkäufe sowie TV- und Filmeinnahmen. Die Verkaufsdaten kommen von NPD BookScan. Zudem hat „Forbes” mit Autoren, Agenten, Verlegern und anderen Experten gesprochen.

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