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Panoramaschwenk über den Publikumsmarkt: Fantasy-Welle, Brockhaus-Aus, E-Books …

Seit 1990 hat es einige markante inhaltliche und strukturelle Entwicklungen im Publikumsbuchmarkt gegeben: All-Age-Bücher, Mitternachtsverkäufe, Disruption des Lexikon-Marktes, Ratgeber-Unsicherheit, mit Hörbuch, Paperback und E-Book drei neue Buchformate, eine massive Verlagskonzentration und – als einzige Konstante über Jahrzehnte – unbeeindruckt stabile Preise. Das sind die Themen, die Thomas Wilking in seinem Panoramaschwenk über die Publikumsverlage und ihren Markt untersucht.

Digitalisierung, lautet die kurze Antwort auf die Frage, was die Buchbranche in den vergangenen Jahren am stärksten bewegt und verändert hat. Die Digitalisierung der Branche ist dabei auch eine Geschichte der unterschiedlichen Geschwindigkeiten, je nach Unternehmen und auch je nach Branchensegment. Die digitale Avantgarde und das disruptive Potenzial zeigen sich wohl am deutlichsten in der Fachinformation und der Wissenschaftskommunikation mit ihren immer stärker vernetzten Produkten, neuen Geschäftsmodellen und oft auch einem veränderten Unternehmensbild, sich nicht mehr als Verlag zu verstehen. Das Schlagwort „Publishing 4.0“ akzentuiert diese Optionen als Teil der digitalen Revolution „Industrie 4.0“.

Digitalisierung, lautet wohl auch die Antwort, was die Publikumsverlage in den vergangenen Jahren stark getrieben hat. Von revolutionären Veränderungen ist der Publikumsbuchmarkt aber noch ein gutes Stück entfernt. Die digitale Hauptinnovation auf der Produktseite, das E-Book, hat sich als Teilmarkt etabliert und auch in Verlagen Strukturen verändert. Es taugt aber nicht als das Narrativ für die jüngere Entwicklungsgeschichte des Publikumsmarktes. Die ist deutlich vielschichtiger und speist sich aus ganz verschiedenen Strängen, deren Fäden sich auch nicht zu einer glatten Kordel zwirnen lassen.


Thomas Wilking (Foto: Gaby Waldek)

Digitalisierung, lautet die kurze Antwort auf die Frage, was die Buchbranche in den vergangenen Jahren am stärksten bewegt und verändert hat. Die Digitalisierung der Branche ist dabei auch eine Geschichte der unterschiedlichen Geschwindigkeiten, je nach Unternehmen und auch je nach Branchensegment. Die digitale Avantgarde und das disruptive Potenzial zeigen sich wohl am deutlichsten in der Fachinformation und der Wissenschaftskommunikation mit ihren immer stärker vernetzten Produkten, neuen Geschäftsmodellen und oft auch einem veränderten Unternehmensbild, sich nicht mehr als Verlag zu verstehen. Das Schlagwort „Publishing 4.0“ akzentuiert diese Optionen als Teil der digitalen Revolution „Industrie 4.0“.

Digitalisierung, lautet wohl auch die Antwort, was die Publikumsverlage in den vergangenen Jahren stark getrieben hat. Von revolutionären Veränderungen ist der Publikumsbuchmarkt aber noch ein gutes Stück entfernt. Die digitale Hauptinnovation auf der Produktseite, das E-Book, hat sich als Teilmarkt etabliert und auch in Verlagen Strukturen verändert. Es taugt aber nicht als das Narrativ für die jüngere Entwicklungsgeschichte des Publikumsmarktes. Die ist deutlich vielschichtiger und speist sich aus ganz verschiedenen Strängen, deren Fäden sich auch nicht zu einer glatten Kordel zwirnen lassen.

Der folgende Überblick beschreibt einige markante inhaltliche und strukturelle Entwicklungen des Publikumsmarktes. Er basiert auf einem Vortrag, gehalte…
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