Frank Goosens »Sommerfest« startet neu in den Kinos

Szenenfoto aus „Sommerfest“: Stefan (Lucas Gregorowicz), Omma (Elfriede Frey) und Toto (Nicholas Bodeux) klönen (Foto: Tom Trambow).

Sein Debüt feierte der gebürtige Bochumer Frank Goosen im Jahr 2000 mit „Liegen lernen“ (Eichborn). Seitdem versorgt er seine Leserschaft regelmäßig mit Romanen und Erzählungen mit Bezug zum Ruhrgebiet. Und das mit großem Erfolg: Seine letzten drei – bei Kiepenheuer & Witsch veröffentlichten – Romane, „Sommerfest“ (2012), „Raketenmänner (2014) und „Förster, mein Förster“ (2016), platzierten sich jeweils in den Top-20 der SPIEGEL-Bestsellerliste. So verwundert es nicht, dass seine Geschichten auch immer wieder als Grundlage für Spielfilme dienen.

Sein Erstling „Liegen lernen“ wurde 2003 verfilmt. Seine Kurzgeschichtensammlung „Radio Heimat“, die mit Filmcover bei Heyne aufgelegt wurde, kam im vergangenen Jahr in die Kinos. In der Adaption von „Sommerfest“ geht es nun wie im Roman um einen Heimkehrer.

Zum Inhalt: Stefan (Lucas Gregorowicz) ist mäßig erfolgreich als Schauspieler in München tätig. Als sein Vater stirbt, kehrt er für ein Wochenende in seine Heimatstadt im Ruhrgebiet zurück, um Formalitäten zu erledigen. Dort trifft er nicht nur auf alte Kumpels, sondern auch auf seine Jugendliebe (Anna Bederke).

Als Hörbuch liegt die Filmvorlage „Sommerfest“, wie auch weitere Romane und Erzählungen Goosens, bei Roof Music vor.

Weitere Kinostarts mit Buchbezug am 29. Juni:

»Axolotl Overkill«

Helene Hegemann gelang im Jahr 2010 mit „Axolotl Roadkill“ ein gefeiertes literarisches Debüt. Zwar sah sich der Text in der Folge Plalgiatsvorwürfen ausgesetzt, sicherte sich aber trotzdem eine Nominierung für den Preis der Leipziger Buchmesse. Nun kommt die Adaption des mittlerweile in zahlreiche Sprachen übersetzten Romans in die Kinos unter dem Titel „Axolotl Overkill“. Für Drehbuch und Regie zeichnet Hegemann, die 2013 bei Hanser ihren zweiten Roman „Jage zwei Tiger“ veröffentlichte, selbst verantwortlich.

Die 16-Jährige Mifti (Jasna Fritzi Bauer) lebt in Berlin. Seit dem Tod ihrer Mutter befindet sie sich im emotionalen Ausnahmezustand und gibt sich jeder Menge Drogen und dem Partyleben der Hauptstadt hin.

»Nur ein Tag«

In der Adaption von Martin Baltscheits „Nur ein Tag“ beobachten ein Fuchs und ein Wildschwein eine frisch geschlüpfte Eintagsfliege. Weil sie es nicht übers Herz bringen, der kleinen, lebensfrohen Fliege die Wahrheit über ihr Schicksal zu sagen, entwickeln sie einen Plan. Daher behaupten sie, der Fuchs sei krank und habe nur diesen einen Tag zu leben. Prompt beschließt die Eintagsfliege, für den Fuchs einen großartigen Tag zu gestalten. Er soll ein ganzes Leben an diesem Tag erfahren.

Die Buchform der ursprünglich als Theaterstück veröffentlichten Geschichte „Nur ein Tag“ liegt bei Dressler vor. Das preisgekrönte Hörspiel erscheint bei Oetinger Media. Weitere Werke von Martin Balscheit gibt es unter anderem bei Beltz und Carlsen.

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