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Absage an Einheitstarif

Zugzwang qua Gesetz: Nach dem neuen Urhebervertragsrecht, das am 1. März in Kraft getreten ist, müssen Branchenverbände jetzt mit Autorengewerkschaften kollektive Vergütungsvereinbarungen aushandeln, wenn dies nicht ausdrücklich von den Mitgliedern abgelehnt wird (§36). Heißt: der Börsenverein müsste als Verband die Tarifhoheit für die Autorenvergütung ausüben.

Um dies zu verhindern, hat der Verleger-Ausschuss bei seiner Sitzung auf den Buchtagen einstimmig beschlossen, dass der Börsenverein keine branchenweiten Vergütungsregeln für Autoren aushandeln soll. Damit wurde der seit März geltende einstweilige Beschluss des Vorstandes von den Verlegern bestätigt.

Bereits in der Vergangenheit waren branchenweite Vergütungsregeln für Autoren abgelehnt worden. Zu divers seien ...

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