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Andreas Kaspar beklagt Mängel in der Strafverfolgung

Andreas Kaspar ist Inhaber des Jenaer Dienstleisters CounterFights Anti-Piracy. Das Unternehmen ist auf Pirateriebekämpfung spezialisiert und hat kürzlich gegen „Darkmon“, einen laut CounterFights unter diesem Internetpseudonym bekannten „Haupttäter der E-Book-Piraterie“, ermittelt und anschließend Strafanzeige gestellt. (Foto: privat)

Illegale E-Book-Kopien im Internet bleiben für Verlage ein Problem, dem schwer beizukommen ist. Der Anti-Piraterie-Dienstleister Andreas Kaspar spricht über Teilerfolge und Versäumnisse.

Sie haben aktuell einen bekannten Piraten dingfest gemacht. Ist das ein eher symbolischer Erfolg oder ein echter Wirkungstreffer?

Die Anzahl der neuen E-Book-Kopien, die in diesem Piraterieforum auftauchen, ist durch das Verschwinden von „Darkmon“ vorerst eingegrenzt. Dieser Pirat hat jeden Tag mehrere Dutzend Download-Links online gestellt und momentan ist noch niemand in diese Lücke gesprungen. Es wird ja immer behauptet: Nehmen Sie einen Piraten hoch, kommen direkt drei neue. Das beobachten wir auch hier bisher nicht. ...

Kommentare

1 Kommentar zu "Andreas Kaspar beklagt Mängel in der Strafverfolgung"

  1. Kleine Erfolge sind auch Erfolge, zumindest für eine gewisse Zeit. Da muss man einem hartnäckigen Einzelkämpfer wie Andreas Kaspar schon gratulieren, schließlich ist den deutschen Verlagen ja in all den Jahren zum Thema Ebook-Piraterie nichts eingefallen außer völlig wirkungsloser Schwachsinn wie DRM (in rüder oder kuschliger Form).

    Ein paar Poster sind freilich übrig geblieben, und neue werden kommen. Und im Wissenschaftsbereich wächst weiterhin der russische Cluster, wenn auch schwächer und in die Sättigung hineinlaufend, weil den in der weltweiten Wissenschaft allmählich jeder kennt und nutzt. Und, ach ja, strafrechtlich kann man da gar nichts machen – das hat die russische Regierung ja schon klargestellt. Weswegen die Wissenschaftsverlage gerade so panisch Open Access propagieren.

    Mal sehen, wann auch die Belletristikverlage auf Kostenzuschuss umstellen. Wenn es stimmt, dass sich das Wort „Verlag“ etymologisch von „(Geld) vorlegen“ ableitet, wird man sich dann freilich ein neues Wort für diese Institutionen einfallen lassen müssen („Vernehm“?).

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