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LovelyBooks: Nicht mehr »auf Sparflamme«

Im Frühjahr hat das Online-Portal LovelyBooks zehnjähriges Bestehen gefeiert. Mit neuem technologischem Unterbau wächst das Angebot wieder zweistellig. Im buchreport-Interview umreißen Markus Wölflick und Tina Lurz die aktuellen Projekte und mittelfristigen Ziele von Holtzbrincks Buch-Community.

LovelyBooks hat kürzlich still und leise zehnjähriges Bestehen gefeiert. Wie verhindern Sie, dass es Ihnen so ergeht wie einigen anderen Internet-Urgesteinen à la Myspace – dass die jungen, agilen Akteure am Ende am Pionier vorbeiziehen?

Seit Januar 2016 ist Markus Wölf lick Geschäftsführer von LovelyBooks. Zuvor war Wölf lick General Manager Books bei Amazon.de (2000 bis 2004) und Thalia.at, 2006 gründete er die gutefrage.net GmbH und war dort bis 2014 Geschäftsführer. (Foto: privat)

Markus Wölflick: Für uns bleibt entscheidend, dass wir unsere Community hegen und pflegen und gemeinsam unsere Leidenschaft zum Buch ausleben. Hinzu kommt, dass unsere Technologie immer up to date bleiben muss.

Was viele Jahre eine Baustelle war?

Wölflick: Vielleicht, fest steht aber, dass wir seit Januar 2016 gemeinsam mit unserem Gesellschafter, den Holtzbrinck-Buchverlagen, mit einem höheren Tempo und einer anderen Intensität an das Projekt LovelyBooks herangehen. LovelyBooks hat immer viel Aufmerksamkeit in der Verlagsgruppe bekommen, weil es ein Pionierprojekt war und es für die Verlagsgruppe wahnsinnig spannend ist, echtes Kundenfeedback zu bekommen – was für Verlage früher nur durch den Filter des Buchhandels möglich war. Finanziell und von der personellen Ausstattung her ist bei LovelyBooks aber immer ein bisschen auf Sparflamme gekocht worden, gerade im Vergleich zu Goodreads, der Buch-Community von Amazon.

Was hat sich seitdem konkret geändert?

Wölflick: Gerade jetzt geben wir deutlich mehr Gas, wir haben die Investitionen verdoppelt und verfügen jetzt auch über ein Holtzbrinck-eigenes IT-Team vor Ort mit bis zu neun Entwicklern. Die Herausforderung ist immer groß, wenn man ein älteres Projekt im laufenden Betrieb techno­logisch modernisiert. Wir erhalten unter anderem täglich mindestens 500 Rezensionen, es gibt über 350 Leserunden pro Monat – unter der Haube bauen wir das Ding parallel um.


Im Frühjahr hat das Online-Portal LovelyBooks zehnjähriges Bestehen gefeiert. Mit neuem technologischem Unterbau wächst das Angebot wieder zweistellig. Im buchreport-Interview umreißen Markus Wölflick und Tina Lurz die aktuellen Projekte und mittelfristigen Ziele von Holtzbrincks Buch-Community.

LovelyBooks hat kürzlich still und leise zehnjähriges Bestehen gefeiert. Wie verhindern Sie, dass es Ihnen so ergeht wie einigen anderen Internet-Urgesteinen à la Myspace – dass die jungen, agilen Akteure am Ende am Pionier vorbeiziehen?

Seit Januar 2016 ist Markus Wölf lick Geschäftsführer von LovelyBooks. Zuvor war Wölf lick General Manager Books bei Amazon.de (2000 bis 2004) und Thalia.at, 2006 gründete er die gutefrage.net GmbH und war dort bis 2014 Geschäftsführer. (Foto: privat)

Markus Wölflick: Für uns bleibt entscheidend, dass wir unsere Community hegen und pflegen und gemeinsam unsere Leidenschaft zum Buch ausleben. Hinzu kommt, dass unsere Technologie immer up to date bleiben muss.

Was viele Jahre eine Baustelle war?

Wölflick: Vielleicht, fest steht aber, dass wir seit Januar 2016 gemeinsam mit unserem Gesellschafter, den Holtzbrinck-Buchverlagen, mit einem höheren Tempo und einer anderen Intensität an das Projekt LovelyBooks herangehen. LovelyBooks hat immer viel Aufmerksamkeit in der Verlagsgruppe bekommen, weil es ein Pionierprojekt war und es für die Verlagsgruppe wahnsinnig spannend ist, echtes Kundenfeedback zu bekommen …
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