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Mustererkennung im Lektorat: Eine realistische Option?

Verlage müssen eine sehr große Zahl von Manuskripten sichten. Der erste Leser könnte eine intelligente Maschine sein, sagt Dirk Strohe.

Künstliche Intelligenz im Lektorat – im buchreport.spezial Management & Produktion

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Das überlastete Lektorat ist ein im Verlagswesen altbekanntes Problem. Insbesondere der Eingang unverlangt eingesandter Manuskripte bereitet regelmäßig Kopfzerbrechen. In vielen Bereichen werden die Werke unbekannter Autoren nur noch akzeptiert, wenn eine kurze und prägnante Zusammenfassung beigefügt ist. Und trotzdem dauert die Bearbeitung teilweise quälend lange. Ständig schwingt dabei die Sorge mit: Verbirgt sich im Posteingang ein unentdecktes Juwel, vielleicht der nächste Harry Potter? Oder ein voll im Trend liegender Fachartikel, der gerade jetzt gefragt ist und dessen Marktwert in ein paar Monaten schon wieder fällt?

Die schnelle und optimale kommerzielle Verwertung eingehender Manuskripte scheitert oft schon beim ersten Schritt, nämlich bei der Erkennung des inhaltlichen und wirtschaftlichen Potenzials. Die Gründe liegen neben der ständigen Arbeitsüberlastung z.B. auch darin, dass die vom Autor gelieferte Zusammenfassung die für eine korrekte Bewertung erforderlichen Informationen nicht enthält oder diese nur mangelhaft aufbereitet. Die zeitliche Komponente birgt außerdem das Risiko, dass ein vielversprechendes und bei mehreren Verlagen eingereichtes Manuskript bei einem Wettbewerber schneller bearbeitet und „weggeschnappt“ wird.

In vielen Lektoraten besteht daher der Wunsch nach Hilfskräften, die idealerweise schnell lesen, das entsprechende Fachgebiet ...

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