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Studie attestiert hohe Einbußen durch Schwarzkopien

Der Pirateriebekämpfungsdienstleister Digimarc hat zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Nielsen die US-amerikanischen E-Book-Piraten ins Visier genommen. Die zentralen Ergebnisse ihrer Studie:

  • 16,5 Mio Personen (22% aller E-Book-Leser) laden illegal Titel herunter.
  • Die meisten Schwarzleser sind jünger als 35; zwei Drittel sind Männer.
  • Über 70% der E-Book-Piraten haben mindestens einen College-Abschluss, zwei Drittel verfügen über ein jährliches Haushaltseinkommen von mehr als 60.000 Dollar (100.000 Dollar oder mehr: 29%).
  • Je 30% der Piraten nutzen Sharehoster und Torrent-Sites zum File­sharing. Fast genauso häufig erhalten sie illegale E-Book-Kopien von Freunden (per Mail oder USB-Stick) oder erwerben sie auf Websites wie Ebay.
  • Gleichzeitig besteht offenbar ...

Kommentare

1 Kommentar zu "Studie attestiert hohe Einbußen durch Schwarzkopien"

  1. 30% nutzen Torrent-Seiten, um E-Books(!) herunterzuladen? Warum sollten sie das tun? Um Abmahnanwälten eine Freude zu machen? – Im deutschen Sprachraum sicherlich nicht, das gefahrlose Angebot ist ja groß genug. USA-Zahlen lassen sich da schwerlich übertragen.
    Wäre es anders, dann wäre ich einmal mehr schwer verwundert ob der digitalen Naivität hiesiger “Digital Natives”. Nun ja, es soll auch Leute geben, die noch nie was von Captchas gehört haben und glauben, dass sich Piraterie durch Software bekämpfen lässt (hint, hint).
    Aber warum überhaupt noch das Thema Piraterie erwähnen? Stört doch nur den Verlags-Büroschlaf!
    Und jetzt ran ans nächste E-Book-Projekt! Damit es auch morgen noch was zu “teilen” gibt.

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