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Im Handel angekommen, jedoch keine Selbstläufer

Bei Graphic Novels folgt nach einer Boomphase eine Marktbereinigung. Die Novitätenzahl geht zurück, aber die Verlage glauben an das Genre.

Die Graphic Novel entwickelte sich vor etwa einem knappen Jahrzehnt plötzlich zum großen Hoffnungsträger, der dem Comic das Schundimage nehmen und ihm die Tür in den stationären Buchhandel öffnen sollte. Publikumsverlage begannen sich verstärkt für das Genre zu interessieren, etwa S…

Bei Graphic Novels folgt nach einer Boomphase eine Marktbereinigung. Die Novitätenzahl geht zurück, aber die Verlage glauben an das Genre.
Die Graphic Novel entwickelte sich vor etwa einem knappen Jahrzehnt plötzlich zum großen Hoffnungsträger, der dem Comic das Schundimage nehmen und ihm die Tür in den stationären Buchhandel öffnen sollte. Publikumsverlage begannen sich verstärkt für das Genre zu interessieren, etwa S. Fischer, der 2008 die erste deutschsprachige Gesamtausgabe von Art Spiegelmans Comic-Klassiker „Maus“ veröffentlichte (s. Datei). Ein Trend, der durch den Erfolg der Editionen der „Süddeutschen Zeitung“ noch einmal befeuert wurde. Die Zahl der Novitäten in dem Bereich zog zwischenzeitlich an, wodurch das Geschäft schnelllebiger wurde.

Deutsche Autoren im Fokus der Verlage: Im Segment der Graphic Novels fehlt es nicht an deutschen Nachwuchskünstlern. Die meisten Verlage haben deutsche Autoren im Programm, darunter auch einige mit Debüts, zum Beispiel Avant mit der Graphic-Novel-Biografie „Turing“ von Robert Deutsch.


Mittlerweile hat eine Marktbereinigung eingesetzt: Seit drei Jahren geht die Zahl der jährlich in Deutschland veröffentlichten Graphic Novels zurück, von 155 (2013) auf 83 (2016). Die Verlage treten auf die Bremse: Ende 2015 stellte der zur Aufbau-Gruppe gehörende Metrolit-Verlag seine Produktion ein. Zuletzt hat Egmont Ehapa im vergangenen Jahr sein Graphic-Novel-Programm, in de…
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