»Lion« neu im Kino

„Lion – Der lange Weg nach Hause“ (Filmstart am 23. Februar) erzählt die tragische, auf Tatsachen basierende Geschichte eines Inders, der als Kind in einem Zug verloren geht und 25 Jahre später, vom anderen Ende der Welt aus, mithilfe von Google Earth seine Heimat sucht.

Im Alter von fünf Jahren schläft Saroo in einem wartenden Zug ein. Als er wieder aufwacht, ist er in Kalkutta, am anderen Ende von Indien. Er kennt weder den Namen seines Heimatdorfes noch den seiner Familie, schlägt sich zunächst auf der Straße durch und landet dann im Waisenhaus. Dort adoptieren ihn schließlich die Brierleys, die ihm ein neues Leben in Australien ermöglichen, doch die Sehnsucht nach seiner Familie und seiner Heimat bleiben bestehen. 25 Jahre später kehrt Saroo (Dev Patel) nach Indien zurück, um seine Familie zu suchen.

Fünf Jahre ist es mittlerweile her, dass der tatsächliche Saroo Brierley seine Familie in Indien wiedergefunden hat. 2014 erschien als „A Long Way Home“ die Verarbeitung der Erlebnisse in literarischer Form. In Deutschland wurde die Lebensgeschichte als „Mein langer Weg nach Hause“ bei Ullstein veröffentlicht und zum Kinostart der Adaption unter dem Filmtitel „Lion – Der lange Weg nach Hause“ neu aufgelegt.

„Lion“

Filmstart: 23. Februar

Weitere Kinostarts mit Buchbezug am 23. Februar:

„Bibi & Tina – Tohuwabohu total“

„Bibi und Tina“ gehen in die nächste Runde. In der vierten Kinoadaption der Kinderbuch- und Hörspielreihe treffen die Freundinnen Bibi (Lina Larissa Strahl) und Tina (Lisa-Marie Koroll) auf einen Ausreißer, der sich als Mädchen (Lea van Acken) entpuppt, Schloss Falkenstein wird renoviert und Tina wird entführt. Als das Tohuwabohu perfekt ist, muss Bibi erkennen, dass sich nicht jedes Problem mit Hexerei lösen lässt.

Wie schon die Vorgängerfilme wird auch „Bibi & Tina – Tohuwabohu total!“ auf dem Buchmarkt mit Titeln bei SchneiderBuch flankiert. Neben einem gleichnamigen „Buch zum Film“ liegt dort auch „Das Erstlesebuch zum Film“ sowie ein „Fanbuch“ vor.

„Bailey – Ein Freund fürs Leben“

Hund Bailey und sein Herrchen, der Junge Ethan (Bryce Gheisar), sind ein eingespieltes Team. Doch als Baileys Hundeleben zu Ende geht, muss Ethan Abschied nehmen. Bailey wird jedoch in einem neuen Hundekörper wiedergeboren. Nach vielen Jahren trifft er wieder auf sein mittlerweile vierzigjähriges erstes Herrchen Ethan (Dennis Quaid). Doch wird der ihn erkennen?

W. Bruce Cameron landete mit „A Dog’s Purpose“ in den USA einen Verkaufserfolg, der sich insgesamt 52 Wochen auf der Bestsellerliste der New York Times hielt. In Deutschland liegt das Buch sowohl als „Bailey – Ein Freund fürs Leben“ mit Filmcover wie auch unter dem Titel „Ich gehöre zu dir“ bei Heyne vor. Dort sind auch die Fortsetzung „Ich bleibe bei dir“ und das weihnachtliche Hundegeschichtenbuch „Weihnachten auf vier Pfoten“ erschienen. Eine weitere Ausgabe von „A Dog’s Purpose“ liegt in anderer Übersetzung bei Fischer KJB als „Bailey – Bailey findet ein Zuhause“ vor.

„Neruda“

Der chilenische Literaturnobelpreisträger Pablo Neruda war nicht nur als Dichter und Schriftsteller, sondern auch als Gesellschaftskritiker bekannt. Als kritischer Geist und Anhänger der Kommunistischen Partei sah sich der 1973 verstorbene Autor in den vierziger Jahren der Verfolgung durch das faschistische Regime Chiles ausgesetzt. Der Regisseur Pablo Larraín wirft in seinem biografischen Drama „Neruda“ nun ein Blick auf das Leben Nerudas (gespielt von Louis Gnecco). Dabei legt er den Fokus auf die Hetzjagd des Polizeiinspektors Óscar Peluchonneau (Gael García Bernal).

Nerudas Memoiren liegen unter dem Titel „Ich bekenne, ich habe gelebt“ bei Luchterhand vor, wo auch weitere Werke Nerudas erschienen sind.

„Die Gabe zu heilen“

Heilmethoden, die andere Wege als die Schulmedizin einschlagen, werden oft belächelt oder als unwirksam abgetan. Der Filmemacher Andreas Geiger stellt nun in seiner Dokumentation „Die Gabe zu heilen“ fünf Heilpraktiker/innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und ihre alternativen Heilungmethoden vor.

Bei Klöpfer & Meyer erscheint das gleichnamige Hintergrundbuch zum Film, das in zwölf Portraits eine Annäherung an das „Denken ohne Geländer“ liefern möchte.

Kommentare

1 Kommentar zu "»Lion« neu im Kino"

  1. und das Hörbuch von LION Der lange weg nach Hause erscheint zeitgloiech bei steinbach sprechende bücher … das wurde leider nicht erwähnt und vergessen

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