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Rückblick

Vor 40 Jahren

Billigbücher empören den Buchhandel. Die günstigen Exklusivausgaben bei Einzelhändlern wie Tchibo, Eduscho, Tengelmann und Quelle prägen 1976 die Schlagzeilen des buchreport: Verlage operieren nach dem Motto, „Wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß“, kritisiert das Branchenmagazin die Praxis einiger Verlage, im Impressum nicht unter ihrem Firmennamen in Erscheinung zu treten.

Um den Billigbüchern ein Gegengewicht entgegenzusetzen, plant Ullstein-Verleger Wolf Jobst Siedler die „Gelben Ullstein Bücher“. Unter dieser Marke sollen erfolgreiche Bücher (auch aus anderen Verlagen) als preiswerte Sonderausgaben erscheinen. Der Vertrieb soll ausschließlich über buchhändlerische Firmen erfolgen, die sich über den Preisbindungsrevers der Treuhänder ...

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