Benedikt XVI. und Peter Seewald führen »Letzte Gespräche«

Nur 2 Verkaufstage haben dem Duo Benedikt XVI. und Peter Seewald gereicht, um mit ihrem Buch „Letzte Gespräche“ neu in die Bestsellerliste Hardcover Sachbuch einzusteigen. Auf dem aktuellen Plakat werden sie auf Rang 4 notiert. Der emeritierte Papst und der Journalist haben in der Vergangenheit bereits die Gesprächsbände „Salz der Erde“ (höchste Platzierung: Rang 2 im Taschenbuch), „Gott und die Welt“ (Rang 3) sowie „Licht der Welt“ (Rang 2 im Hardcover) veröffentlicht. Seewald hat außerdem 2006 das Porträt „Benedikt XVI.“ herausgebracht, das bis auf Rang 42 geklettert ist. Auch das katholische Kirchenoberhaupt konnte sich schon mehrfach in der Liste der am häufigsten verkauften Bücher platzieren und übernahm mit zwei seiner „Jesus von Nazareth“-Bände den Spitzenplatz.

Die meisten Bücher Benedikts sind in der Vergangenheit bei Herder erschienen, das aktuelle Buch liegt bei Droemer vor. Dort wirbt man mit einer „Sensation“: „Erstmals in der 2000-jährigen Geschichte des Christentums zieht ein Papst die Bilanz seiner Amtszeit.“ Grundlage für das Buch sind eine Vielzahl von Interviews, die Seewald kurz vor und nach dem Rücktritt des Papstes mit ihm geführt hat. Darin spricht Benedikt XVI. u.a. über seine Demission, seinen Zugang zum Glauben und die Zukunft der Kirche, aber auch über kontroverse Themen während seines Pontifikats wie das Verhältnis zu Juden und Muslimen und die Affäre um die Piusbruderschaft. Begleitet wurde das Buch in der vergangenen Woche von zahlreichen Presseberichten, „Zeit“ und „Bild“ haben Vorabdrucke veröffentlicht.

Kommentare

1 Kommentar zu "Benedikt XVI. und Peter Seewald führen »Letzte Gespräche«"

  1. Das neue Buch von Peter Seewald ,Letzte Gespräche` mit Bendedikt XVI. wird vom Droemer Verlag, welches dieses Buch edierte, als eine ,Sensation` bezeichnet.
    Dies vor allem deshalb, weil Papst em. Benedikt XVI., der erste Papst in der kath. Kirche überhaupt ist, der nach seinem Rücktritt sozusagen noch einmal eine Bilanz über sein Leben und in erster Linie auch über seinen Rücktritt als Papst zieht.
    Dieses Buch kann sich also noch sicher, wie die ,Jesus-Bücher` von Benedikt XVI. zu einem Bestseller entwickeln.
    Trotzdem sollte man aber auch etwas in der Sachlage mit Respekt und Vernunft beim Lesen an dieses Buch ,Letzte Gespräche` mit Benddikt XVI. herangehen.
    Und auch eine Überbewertung des ganzen Textes sollte es nicht geben.
    Diverse Medien in Deutschland haben auch sicher manche Dinge in den Inhalt interpretiert, die in dieser Sichtweise nicht im Buch zu finden sind.
    Gewiss, jeder Journalist erkennt oft manche Zusammenhänge da etwas anders und man meint auch, man müsste jetzt verschiedene Gesichtspunkte da auch ganz anders und neu beurteilen.
    Eine sehr gute Stellungnahme sind doch besonders die Äußerungen von S.Exzellenz H. Herrn Erzbischof Dr. Georg Gänswein, dem langjährigen Privatsekretär von Papst em. Benedikt XVI., der dieses Amt bis jetzt auch weiterhin ausübt.
    Kein anderer als Erzbischof Dr. Georg Gänswein kennt Benedikt XVI. sehr genau und er weiß auch sicher, wie in diesem Buch ,Letzte Gespräche` da doch vielleicht manche Äußerungen von Papst Benedikt XVI. zu beurteilen sind.
    Man sollte eben nicht jetzt die Fehler machen, da Darlegungen von Papst em. Benedikt XVI. zu stark zu gewichten und auch in einem Zusammenhang zu beleuchten, der sich vielleicht ganz anders zeigt.
    Trotzdem sollte man die gewaltige Lebensleistung von Benedikt XVI. als Papst, Kurienkardinal, Professor und bedeutender Theologe richtig einordnen und auch zu würdigen wissen.
    Herrn Peter Seewald ist zu danken, dass er in seinem Buch ,Letzte Gespräche` mit Benedikt XVI, den Versuch unternommen hat, der Person Joseph Ratzinger als ein herausragender Theologe und Denker gerecht zu werden.
    Nicht zu vergessen ist auch, dass Papst em. Benedikt XVI. das Zweite Vatikanische Konzil in seiner ganzen Tragweite erlebte und Konzilsberater von Kardinal Joseph Frings (1887 – 1978) war.
    Und zudem hat Peter Seewald es in einer sehr ausgezeichneten Art verstanden, diese ,Letzte Gespräche` mit Benedikt XVI. in ihrem Ausdruck so zu formulieren, dass es jedem Leser/in möglich sein wird, ihnen gedanklich folgen zu können.
    Peter Seewald und Papst em. Benedikt XVI. ist es in diesem Buch vor allem gelungen, das Amt des Papstes nicht wie bisher in einer Art von höheren Mythologie innerhalb der kath. Kirche anzusiedeln oder sogar auf einem Podest wahrzunehmen, sondern beide möchten auch zeigen, dass hinter dem Papst auch ein Mensch zu entdecken ist, der älter wurde und dann mit vorgerücktem Lebensalter den Anforderungen und Aufgaben vom Papst-Amt doch langsam aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr gewachsen war.
    Und dies wurde dann doch letztendlich auch akzeptiert und angenommen.
    In dieser Art von Sehweise ist das Buch ,Letzte Gespräche` mit Benedikt XVI. zu begreifen und auch anzunehmen.
    Es wäre sicher wünschenswert, wenn es viele Leser und Leserinnen finden würde.
    Gerade auch dieses Buch ,Letzte Gespräche` und andere neuere Bücher von Papst Benedikt XVI. sowie die Gesprächsbände: ,Salz der Erde`, ,Gott und die Welt` und
    ,Licht der Welt`, die ebenfalls Peter Seewald zusammenstellte, sind große Marksteine und auch Eckpfeifer, um Papst em. Benedikt XVI. näher zu kommen und ihn in seiner Theologie etwas zu begreifen.

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