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7. Kindermedienkongress am 14. November 2016

Ob Social Media, mobile Games oder andere digitale Medien – Kinder nutzen Smartphones, Tablets und Co. immer früher. Ihre Aufmerksamkeit wird dabei von immer neuen Kanälen und Apps in Anspruch genommen, wie z. B. PokémonGo, das kurzzeitig Schwung in den Markt der Augmented Reality-Games gebracht hat oder Snapchat bzw. Snapkidz, das neben WhatsApp und YouTube zu einem der wichtigsten Kommunikationswege für Kids und Teens geworden ist. Verlage und Medienunternehmen stehen daher vor der Herausforderung, ihre Häuser auf die sich weiterhin rasant wandelnde Medienrealität von Kindern und Jugendlichen einzustellen.

Doch was bedeutet das konkret und welche Strategien bieten sich hier an? Wie können Printangebote auch im Kontext digitaler Medien erfolgreich sein? Was macht kanalübergreifende, multimediale Produkt- und Markenwelten aus? Und wie können Kindermedienanbieter Snapchat, Youtube und Co. nutzen, um Kinder und Eltern nachhaltig an ihre Marke zu binden?

Diese und weitere Fragen stehen im Fokus des 7. Kindermedienkongresses der Akademie der Deutschen Medien. Sein diesjähriges Motto lautet: „Snapchatter, PokémonGo-Jäger und… Leser? Wie Content Kids auch morgen noch überzeugt“. Hochkarätige Branchen-Strategen und Experten präsentieren am 14. November 2016 im Literaturhaus München welche Wachstumsstrategien für Kindermedienmacher heute am effektivsten umsetzbar sind und welche Vermarktungskonzepte von Influencer- bis Content Marketing für ihr Portfolio sinnvoll sind.

Am Folgetag der Konferenz haben Interessenten die Möglichkeit, im Kindermedienseminar anhand der Design Thinking-Methode Lösungen und Ideen für die Innovationsentwicklung in ihrem Hause zu erarbeiten – ganz nach ihrem Interessensschwerpunkt: von der Produktentwicklung bis hin zur Vermarktungsstrategie.

Referenten der Konferenz sind Louise Carleton-Gertsch (Consulting und Content Development, LCG Media for Children), Axel Dammler (Geschäftsführender Gesellschafter, Iconkids & Youth), Mareike Hermes (Leitung Business Development, Carlsen Verlag), Catherine McAllister (Head of Safeguarding & Child Protection, BBC Children‘s – Executive Producer, Independents, CBeebies), Jörg Risken (Publishing Director, Egmont Ehapa Media), Nico Wohlschlegel (Director Marketing & Creative TV, Walt Disney Company) und Daniel Zoll (CvD/Redaktionsleiter JAM FM, RTL Radiohaus Berlin und Social Media Berater).

Die Veranstaltung richtet sich an Fach- und Führungskräfte der Buch-, Zeitschriften-, Film & TV-, Musik-, Gaming- und Internetbranche sowie an Programm-, Marketing- und Vertriebsverantwortliche von Markenartiklern und Handelsunternehmen.

Weitere Informationen und Anmeldung

Kommentare

1 Kommentar zu "7. Kindermedienkongress am 14. November 2016"

  1. Dieser 7. Kindermedienkongress, der am 14. November 2016 in der Akademie der
    Deutschen Medien in München stattfinden wird, sollte sich nicht nur mit dieser
    großen Vielfalt der Medien für Kinder und Jugendliche befassen, sondern es wäre
    einmal besser, wenn da auch mal über diese Überforderung dieser immer stärker
    um sich greifenden neuen Medien auf Kinder gesprochen werden würde.
    Es ist nicht nur Sinn und Zweck, dass da noch mehr an diesen Angeboten medial
    vorgeführt und auch gezeigt wird.
    Es stellt sich da auch die Frage: Wo bleibt das Buch?
    Und dies um so mehr, da ja auch Führungskräfte vom Buchhandel eingeladen sind.
    Vor allem haben doch heute noch Elternhäuser und Schulen eine große Verantwortung,
    wenn es um die Erziehung von jungen Menschen zu Erwachsenen geht.
    Es wäre und ist doch ein völliger Unsinn, wenn Kinder und Jugendliche immer da noch
    mehr mit neu entwickelten Medien in einem sogenannten Überangebot überfrachtet werden.
    Und da sollten eben langsam auch Grenzen gesetzt werden.
    Man muss jedenfalls nicht alle Dinge, die gerade im Trend sind, kaufen und auch haben wollen.
    Es fehlt in unserer hektischen Zeit doch sehr das rechte Maß.
    Oft wird da sehr am richtigen Gebrauch dieser Dinge auf ein noch viel mehr
    sozusagen produziert und es werden Bedürfnisse auch künstlich im Denken der Menschen erzeugt und dies nur, weil bestimmte Wünsche da sind, die jetzt schnell befriedigt werden müssen.
    Wir haben leider einen zu großen Willen des sogenannten Anzappens und des Anklickens entwickelt.
    Doch oft werden die Menschen in ihrem Tun und auch Denken heute allein gelassen.
    Es fehlt in vielen Dingen leider heute in unserer Gegenwart die notwendige Vernunft und auch der rechte Umgang mit den neuartigen Medien.
    Dies wäre auch ein Gesichtspunkt zur Aussprache auf diesem Kindermedienkongress, wie man sinnvoll und mit Vernunft mit diesen modernen Medien im Blick zu den Kindern umgehen könnte.
    Eine Überforderung und Überfrachtung von jungen Menschen, die auch noch in ihrer Entwicklung sind, sollte einmal sinnvoll bei diesem Kindernedienkongress zur Sprache kommen.
    Es geht auch darum, wie diese Medien in einem besseren Rahmem in den Schulen und anderen Ausbildungsstätten eingesetzt werden könnten.
    Wenn die bestimmten Zielvorgaben stimmen und einmal überprüft werden würden, dann
    würden auch junge Menschen eine Erziehung bekommen, die dann nach ihrer Ausbildung für das Leben taugen würden.
    Zu allererst geht es um Menschen, die für ihre späteren Berufe und auch für ihr späteres Leben geschult und erzogen werden.
    Und dies müsste auf so einem Kindermedienkongress auch einmal in Fragestellungen sicher angesprochen werden.
    Die Begriffe Sinn, ein Finden vom rechten Maß und auch die Vernunft sollten auch heute noch Geltung haben.

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