Schweinsköpfe, Schildkröten und Engel

Seit gut vier Jahren ist auf dem deutschen Paperback-Belletristik-Markt der Trend zu beobachten, dass Provinzkrimis aus der Feder von Rita Falk eine Woche nach Erscheinen auf den ersten Platz der SPIEGEL-Bestsellerliste springen. So geschehen beim „Sauerkrautkoma“ (2013), beim „Zwetschgendatschikomplott“ (2015) und auch beim „Leberkäsjunkie“ zu Beginn dieses Jahres.

So dürfte Falks „Hausverlag“ dtv schon vorfreudig auf den November blicken. Dann soll mit „Weißwurstconnection“ der achte Krimi um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer erscheinen. Bis dahin dürfen sich Fans an der Verfilmung vom dritten Fall des bayerischen Ermittlers erfreuen (Foto: Constantin Film /Bernd Schuller).

„Schweinskopf al dente“
Filmstart: 11. August

Hier ist der Trailer:

Weitere Kinostarts mit Buchbezug am 11. August

„The Last: Naruto The Movie“

72 Bände umfasst die in Deutschland bei Carlsen veröffentlichte „Naruto“-Reihe des japanischen Mangaka Masashi Kishimoto. „The Last: Naruto The Movie“ ist bereits der zehnte Naruto-Film und beschließt die Serie. Darin müssen Naruto, Hinata, Shikamaru, Sai und Sakura Hinatas entführte Schwester Hanabi retten.

In Japan ist mit „Boruto – Naruto the Movie“ bereits der nächste Film der Franchise erfolgreich angelaufen, der eine neue Generation etabliert.

Hier sind erste Eindrücke:

„Jason Bourne“

1980 lies der US-amerikanische Autor Robert Ludlum in der „Bourne Identität“ (damals in Deutschland unter anderem Titel) erstmals seinen an Gedächtnisverlust leidenden Helden auf die Leserschaft los. 1986 und 1990 folgten „Das Bourne-Imperium“ und „Das Bourne-Ultimatum“.

Zwischen 2002 und 2007 wurde die Bourne-Trilogie dann mit Matt Damon in der Hauptrolle für das Kino inszeniert. Auch wenn die Filmtitel denen der Bücher entsprachen, hatte nur der erste Teil auch einen klaren inhaltlichen Bezug zur literarischen Vorlage.

Nach Ludlums Tod im Jahr 2001 wurde die Bourne-Reihe vom Ghostwriter Eric Van Lustbader fortgeführt, der mittlerweile neun weitere Thriller um den Agenten verfasst hat, wovon der erste, „Das Bourne-Vermächtnis“, 2012 zumindest dem Titel nach verfilmt wurde. Die Hauptrolle übernahm dabei Jeremy Renner.

Mit dem Film „Jason Bourne“ kehrt nun Matt Damon in die Rolle der titelgebenden Hauptfigur zurück. Die Romane um Jason Bourne liegen bei Heyne vor.

Hier ist ein kleiner Vorgeschmack:


„Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows“

2014 feierten die „Teenage Mutant Ninja Turtles“ ihr Kinocomeback. Dieses verlief so erfolgreich, dass nun mit „Out of the Shadows“ der zweite Teil der Reboot-Reihe in die Kinos kommt. Darin müssen sich die vier Ninja-Schildkröten mit ihrem Erzfeind Shredder herumplagen, der die Menschen mit einem Serum in tödliche Kampfmaschinen verwandelt.

Abseits des Kinofilms bietet Panini eine Reihe an Comics wie den laut Verlag „extrafetten Megaband!“ „Teenage Mutant Ninja Turtles 10“.

So sehen die Schildkröten in Action aus:

„Genius“

Das Biopic beschreibt die Geschichte des US-Autors Thomas Wolfe und seines Lektors Max Perkins im New York der Zwanziger Jahre: Dem erfahrenen Lektor (Colin Firth) fällt das Manuskript des jungen Autors (Jude Law) in die Hände. Bis zur Veröffentlichung von „Schau heimwärts, Engel“ streiten beide leidenschaftlich um jedes Wort – doch durch die enge Zusammenarbeit entsteht auch eine innige Beziehung.

Thomas Wolfe starb bereits 1938 im Alter von 37 Jahren an Tuberkulose. Sein Hauptwerk „Schau heimwärts, Engel“ wird heute unter anderem bei Rowohlt, Manesse und btb geführt.

Hier ist eine kurze Vorschau:

„1001 Nacht, Teil 2: Der Verzweifelte“

Am 28. Juli lief mit „Der Ruhelose“ der erste Teil der modernen Adaption der morgenländischen Märchensammlung „Tausendundeine Nacht“ an. Auch der nun in die Kinos kommende zweite Teil überträgt die Geschichte ins heutige Portugal.

In Buchform liegen die Märchen in verschiedenen Ausgaben bei unterschiedlichen Verlagen wie Nikol, Knaur, Anaconda oder Reclam vor. Bei C.H. Beck ist in diesem Jahr zudem eine Neuausgabe in Leinen erschienen. Darin erzählt die Orientalistin Claudia Ott „Das glückliche Ende“ von „Tausendundeine Nacht“ und liefert basierend auf einer neu entdeckten Handschrift erstmals die Übersetzung der letzten 125 Nächte sowie einen ausführlichen Schluss der Rahmenhandlung.

Hier ist eine Vorschau:

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