Fortsetzung im Digitalisierungsstreit

Der Rechtsstreit um Googles Digitalisierungsdienst Google Books hält an. Bereits 2013 hatte der District Court for the Southern District of New York dem Online-Riesen erlaubt, Bücher zu digitalisieren und in Auszügen sichtbar zu machen. Im Oktober 2015 hatte ein US-Berufungsgericht das Urteil erneut bestätigt. Google Books entspreche den Regeln des „Fair Use“. Jetzt hat die Autorenvereinigung Authors Guild Berufung gegen das Urteil eingelegt.
Wie angekündigt, ist die Authors Guild gegen das Google-Books-Urteil vor den Supreme Court gezogen. Die Autoren fürchten Einkommenseinbußen durch Googles Projekt. Das Urheberrecht amerikanischer Autoren sei durch die digitale Entwicklung bedroht, die Auslegung des „Fair Use“ müsse daher vom Gericht überdacht werden.
Das Gericht hatte seine Entscheidung damit begründet, dass Googles Dienst eine transformative Nutzungsweise darstelle, die den öffentlichen Zugang zu Wissen verbessere. Auch die Bereitstellung digitaler Kopien an teilnehmende Bibliotheken sei rechtens und stelle keine Urheberrechtsverletzung dar.
Google wird in den kommenden Wochen auf die Beschwerde reagieren. Der Supreme Court beschäftigt sich zeitgleich auch mit Apple. Dem Technologiekonzern wird vorgeworfen, ein Kartell auf dem E-Book-Markt organisiert zu haben.

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