Möge die Macht erwachen

„Star Wars“ ist laut Schätzungen des Forbes Magazins eines der finanziell erfolgreichsten Filmprojekte aller Zeiten. Im Jahr 2012 ließ sich der Disney-Konzern die Rechte an dem Franchise mehr als 3 Mrd (!) Euro kosten. Nun kommt mit „Das Erwachen der Macht“ der siebte Teil der Saga in die Kinos. Damit sich das Investment für Disney lohnt, werden neben den Kinosälen auch viele andere Kanäle bespielt, allen voran: der Buchmarkt.

Der Roman „Das Erwachen der Macht“ von Alan Dean Foster erscheint im Mai kommenden Jahres bei Penhaligon. Einen Monat früher soll bei Panini Books ein „Jugendroman zum Film“ veröffentlicht werden. Bis dahin bietet der Verlag unter dem Label „Journey to Star Wars: Das Erwachen der Macht“ eine Reihe von Titeln, die inhaltlich zu „Episode VII“ hinführen. Einen eher lexikalischen Zugang bietet Dorling Kindersley, wo sich zum „Erwachen der Macht“ unter anderem eine „Illustrierte Enzyklopädie“ und ein Buch über „Raumschiffe und Fahrzeuge“ finden. „Mal-, Spiel- und Rätselspaß“ für jüngere Star-Wars-Fans bietet der Nelson-Verlag.

Zum Film: Rund 30 Jahre sind vergangen, seit das Imperium besiegt wurde. Mittlerweile hat die „Erste Ordnung“ um den Supreme Leader Snoke (Andy Serkis) dessen Nachfolge angetreten und führt Krieg gegen den Widerstand, dem einst Prinzessin Leia, Luke Skywalker und Han Solo angehörten. In diesen geraten nun die junge Frau Rey (Daisy Ridley), der ehemalige Soldat Finn (John Boyega) und der Pilot Poe Dameron (Oscar Isaac).

„Star Wars: Das Erwachen der Macht“
Filmstart ab 17. Dezember

Hier ist der Trailer:

Weitere Filmstarts mit Buchbezug am 17. Dezember:

„Carol“

1952 – drei Jahre bevor ihr erster „Ripley“-Roman erschien – veröffentlichte die US-Autorin Patricia Highsmith unter dem Pseudonym Claire Morgan den Roman „The Price of Salt“. Grund für die Nutzung eines Pseudonyms war die Brisanz des Buches, das eine gleichgeschlechtliche Beziehung behandelt. 1990 wurde das Buch unter dem Titel „Carol“ und unter Highsmiths richtigem Namen erneut veröffentlicht und auch ins Deutsche übersetzt. Zum Kinostart hat Diogenes den Roman mit Filmcover neu aufgelegt.

Zum Inhalt: Die junge Verkäuferin Therese (Rooney Mara) fühlt sich zu ihrer Kundin Carol (Cate Blanchet) hingezogen, diese verbringt immer mehr Zeit mit Therese, um ihrer unglücklichen Ehe zu entfliehen. Als sie eine Affäre miteinander beginnen, setzen beide eine Menge aufs Spiel, da gleichgeschlechtliche Beziehungen in den 1950er Jahren strafrechtlich verfolgt werden.

Hier ist eine Vorschau:

„Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft“

Irgendwie hat Felix (Oskar Keymer) seine ungeliebte Direktorin, Frau Dr. Schmitt-Gössenwein (Anja Kling), auf eine Größe von gerade mal 15,3 Zentimetern geschrumpft. Da die Rektorin ihn eigentlich gerade von der Schule werfen wollte, handelt er einen Deal aus: Er hilft ihr, wieder groß zu werden, und sie lässt ihn auf der Schule. Andere Umstände lassen aber schon bald aus der Zweckgemeinschaft ein richtiges Team werden.

Die gleichnamige Vorlage zu „Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft“ stammt von Sabine Ludwig und erscheint mit Filmcover bei Dressler. Ludwig hat seit den frühen 1990er Jahren zahlreiche Kinderbücher veröffentlicht. Zuletzt erschien im August mit „Klassentreffen bei Miss Brainwhistle“ (Dressler) der vierte Band ihrer „Miss Brainwhistle“-Reihe.  Für 2016 ist bei cbj ihr „Warum Kater Konrad ins Wasser sprang und eine Maus in die Luft ging“ angekündigt, bei Carlsen soll mit „Ida und der freche Kater“ der dritte Band der „Ida“-Reihe erscheinen.

Hier ist der Trailer:

„Madame Bovary“

Die junge Emma (Mia Wasikowska) heiratet den Landarzt Charles Bovary (Henry Lloyd-Hughes). Doch die arrangierte Ehe kann die romantischen Vorstellungen Emmas nicht erfüllen. Voller Leidenschaft stürzt sie sich in eine Affäre.

Gustave Flauberts „Madame Bovary“ zählt wohl zu den berühmtesten Ehebrecherinnen der Literaturgeschichte. Nach einer Veröffentlichung in einer Zeitschrift erschien das „Sittenbild aus der Provinz“ erstmals 1857 in Buchform. Ein Jahr später erfolgte eine erste Übersetzung ins Deutsche. Bis heute folgten zahlreiche Übersetzungen und zahllose Adaptionen und Ausgaben des Klassikers. Beim Insel Verlag wurde „Madame Bovary“ in diesem Jahr nach Übersetzung von Marie Dessauer mit dem aktuellen Filmcover neu aufgelegt. Weitere Ausgaben liegen unter anderem bei Anaconda, DTV, Hanser, Reclam, Klett oder Fischer vor.

Hier sind erste Eindrücke zum Film:

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