Helmut Schmidt in 36 Büchern

Der am Dienstag verstorbene Helmut Schmidt war zwar nicht der erfolgreichste Bundeskanzler, sicher aber der erfolgreichste Altkanzler in der Geschichte der Bundesrepublik. Seine außergewöhnliche Beliebtheit belegen unter anderem zahlreiche Platzierungen von Büchern von und über den Elder Statesman auf der SPIEGEL-Bestsellerliste:

  • In den vergangenen Jahren schafften 32 Titel von und über den Altkanzler und seine Frau Loki den Sprung auf die SPIEGEL-Bestsellerliste.
  • Noch im Frühjahr kletterte Schmidts letztes Buch „Was ich noch sagen wollte“ (C.H. Beck) auf Platz 1 und blieb 33 Wochen auf der Liste.
  • Durch den trotz des hohen Alters von 96 Jahren überraschenden Tod des allseits geachteten Publizisten, der nach seinem Rückzug aus der aktiven Politik seit 1983 Mit-Herausgeber der „Zeit“ war, wird das Interesse an „Schmidt-Büchern“ weiter zunehmen.

Die wichtigsten Bücher von und zu Helmut Schmidt sind in einem digitalen Katalog versammelt. Die 36 Titel – eine Zusammenstellung des edelweiss+-Teams.

Hier geht es zum Katalog.

Kommentare

1 Kommentar zu "Helmut Schmidt in 36 Büchern"

  1. Helmut Schmidt hat es auch nach seiner Zeit als Bundeskanzler verstanden, die Menschen für ihre eigene Geschichte in Deutschland zu interessieren. In seinen Büchern nimmt er seine Leser/innen mit in seine Gedanken, was für ihn letzendlich auch die neuere Entwicklung nach der Wiedervereinigung bedeutete.
    Hemut Schmidt machte sich nichts aus diesem neuen verdrehten Zeitgeist, sondern er lebte aus seinen Erfahrungen als Politiker und in seinem Tun als Elder Statesman.
    Vor allem war und ist es seine Geradlinigkeit, die viele an ihm schätzten. Besonders in seinen politischen Entscheidungen gab es für ihn kein Zaudern und auch kein Hin und Her. Er verfolgte seine Ziele in großer Gewandtheit und auch in Sichtweite nach vorne.
    Politik war für ihn ein persönliches Handeln im Tun für den Staat und die Menschen, um die es ihm eigentlich immer zuerst ging.
    In seinen Aufgaben als Herausgeber ,Der Zeit` und Verfasser von wichtigen Büchern wollte er vielmehr in einer Art umfassender Weise wirken, dass er in erster Linie nicht in einem Selbstzweck für sich tätig war, sondern er hatte vielmehr Deutschland als Ganzes im Blick.
    Bis in seine letzten Tage hinein war Helmut Schmidt ein Mann mit äußerster Disziplin nach außen und dies auch gegenüber sich selbst.
    Seine Bücher zeigen die neuere Geschichte unseres Landes in einer sehr anschaulichen und auch kritischen Darstellung.
    Mögen diese gerade in einer Zeit des Umbruchs und Nachdenkens neue Leser/innen finden, die sich für das aktuelle Zeitgeschehen interessieren.
    H. Kraft

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